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PNP 28.08.2012

 

Tausendstel Sekunden entscheiden über Sieg

"Mit Motorrädern bis 500 ccm, Baujahr 1950 bis 1987, traten 19 Fahrer an. Unter ihnen auch Lokalmatador Christoph Gottanka (hier beim Start) aus Zeilarn.  − Fotos: Gruber"

Von Gerhard Gruber Zeilarn. Einen großen Erfolg hat der MSC Zeilarn mit dem Gleichwertigkeits-Bergrennen für historische Motorräder und Gespanne gefeiert. Rund 2000 Besucher verfolgten das Spektakel. Auf der abge-sicherten Strecke von Oberndorf nach Schildthurn mit 2,1 Kilometer Länge galt es diese in zwei Wertungsläufen möglichst zeitgleich zu bewältigen. Maßgebend war also nicht die Geschwindigkeit, sondern eine möglichst minimale Zeitdifferenz von Fahrt zu Fahrt.

Gestartet wurde in sieben Klassen, je nach Hubraum und Alter des Gefährts. Teilnehmen durften nur Motorräder und Beiwagengespanne bis Baujahr 1987. Aus ganz Bayern, Österreich und der Schweiz kamen die Oldtimer. Und unter den über 130 Startern befanden sich auch einige heimische Urgesteine des Rennsports. Alle Altersgruppen waren im Fahrerlager vertreten. Die ältesten Maschinen am Start waren 83 Jahre alt.

Besonders verfolgt wurden die Gespanne

Kleiner Trainingsunfall endet glimpflich. Nach dem tragischen Unfall vor drei Jahren, bei dem ein 41-Jähriger ums Leben gekommen war, hatten Gemeinde, Behörden und Polizei verschärfte Sicherheitsvorkehrungen gefordert. Und so freute sich Bürgermeister Ludwig Matzeder über den fast unfallfreien Verlauf des Gleichwertigkeits-bergrennens (beim Training am Samstag war eine Gespannmaschine von der Straße abgekommen, ohne größere Verletzungen der Fahrer). Auch der Vorsitzende des MSC Zeilarn Horst Kammergruber war über den erfolgreichen Rennverlauf erfreut. "Ohne die Hilfe und den Einsatz vieler wäre so eine Veranstaltung nicht möglich", sagte er und hofft auf eine Wiederholung in zwei Jahren.

Den Tagessieg und großen Glaspokal erhielt dann bei der Siegerehrung Hans Giebl aus der Hand von Bürger-meister Ludwig Matzeder und Horst Kammergruber. Der Teilnehmer aus Engelsberg absolvierte beide Fahrten mit einem Zeitunterschied von lediglich 0,02 Sekunden. Michael Brodschelm wurde Zweiter mit einer Differenz von 0,065 Sekunden. Den dritten Platz belegte Richard Wiedemann mit einer Differenz von 0,071 Sekunden.

Die Ergebnisse in den einzelnen Wertungsklassen: Mit seiner Victoria KR 25 SS 350 (Baujahr 1929) gewann Georg Zwinger aus Landau/Isar bei den Motorrädern bis Baujahr 1949. Den ersten Platz in der Kategorie bis 125 ccm belegte Manfred Kössler aus Obertraun (Österreich) auf einer Honda CB 125. Zwei fast zeitgleiche Fahrten legte Gesamtsieger Hans Giebl aus Engelsberg auf seiner Kawasaki KH 250 in der Klasse C, Motorräder bis 250 ccm zurück. In der Kategorie bis 350 ccm holte Walter Harald aus Nürnberg mit einer Monto Morini aus dem Jahr 1976 Platz 1. In der Klasse bis 500 ccm war Richard Wiedemann aus Marktoberdorf auf der Honda CB 500 Four von 1974 erfolgreich. Die Fahrer der heißen Öfen über 500 ccm lieferten sich spannende Duelle. Letztlich hatte Michael Brodschelm aus Kraiburg am Inn auf einer Ducati 900R die besseren Karten.

Hingucker waren die über 20 Gespanne. Vom klassischen Seitenwagen bis hin zur Rennversion gab es alles zu sehen, viele Fahrer hatten ihre Maschinen selber zusammengeschraubt. Auf einer KMS-Suzuki F1 gewannen Peter und Helga Gierlinger schließlich diese Disziplin.

Siegerehrung mit den Boxen-Girls: Tagessieger Hans Giebl (linkes Bild vorne Mitte), Michael Brodschelm (links daneben) und Richard Wiedemann (r.) mit Bürgermeister Ludwig Matzeder (hinten li.) und Vorstand Horst Kammergruber (hinten Mitte).

Moderiert wurde die gesamte Veranstaltung wie bereits in den Vorjahren von dem bekannten Motorsport-journalisten und Stadionsprecher Jimmy Riegler. Seine Sachkompetenz und sein Wissen über Fahrer und Maschinen ließ bei den Besuchern keine Langeweile aufkommen. Fürs leibliche Wohl der Zuschauer hatte der MSC gesorgt, Mitglieder der Feuerwehren aus dem Gemeindebereich sicherten einen reibungslosen Verkehrsfluss vor und auf den Parkplätzen.

 

 

 

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PNP 14.08.2012

 

Helmut Weber stellt neues Gespann vor

Unikat kommt beim Oldtimer-Bergrennen in Zeilarn zum Einsatz

 

Nach einjähriger, sehr intensiver Bauphase hat Helmut Weber (Zeilarn) sein Rotax-Zwei-Takt-Renn-Gespann rechtzeitig für das Oldtimer-Bergrennen in Zeilarn am 25./26. August fertig gestellt. Ein Unikat. Ein Rotax 700 ccm Schneemobil-Motor mit 150 PS Ausgangsleistung ist im Rennsport noch nie zum Einsatz gekommen. Der 64-jährige Helmut Weber, seit bereits 45 Jahren im Rennsport aktiv, stellte dieses Gespann mit seinen langjährigen Wegbegleitern in kompletter Eigenarbeit auf die Beine. Erich Absmeier, ehemaliger BMW-Formel 1-Renn-Techniker, zeichnete und konstruierte dieses 30 000 Euro-Projekt. Der Rahmen wurde vom ehemaligen WM-Grand-Prix-Fahrer Otto Haller produziert, Motor und Getriebe sind aus den USA eingeschifft worden. Der Einbau und die Zusammensetzung des Gespanns lagen in der Hand von Karl Schacherbauer (Seibersdorf), der seine langjährige Renn-Techniker-Erfahrung einfließen ließ. Es gab bereits Probefahrten. Kleinere Korrekturen am Fahrwerk und am Motor waren nötig, wie beispielsweise eine stärkere Kupplung, damit die fast unzähmbare Zwei-Takt-Power zur Geltung kommt. Und die wollen der Deutsche Meister von 2008, Harald Heinbuchner aus Wien, und Co-Pilot Helmut Weber beim Oldie-Classic-Rennen in Zeilarn so gut wie möglich auf die Straße bringen.  

 

 

 

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PNP 09.08.2012

Neuauflage des Oldtimer-Bergrennens

Fahrer von Motorrädern und Gespannen treten am 25. und 26. August an

 

Auch Beiwagengespanne gehen beim Oldtimer-Bergrennen auf die rund 2,1 Kilometer lange Strecke auf den Schildthumer Hügel.

 

Zeilarn.  Zum dritten Mal nach 2009 und 2010 veranstaltet der MSC Zeilarn am 25. und 26. August ein Oldtimer-Gleichwertigkeits-Bergrennen für historische und klassische Motorräder. Nachdem die Genehmigungen unlängst erteilt wurden, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Rund 200 5tarter werden erwartet

Die Strecke führt, wie bei den vorherigen Rennen, von Oberndorf nach Schildthurn. Hier gilt es, den rund 2,1 Kilometer langen Straßenverlauf so gut wie nur irgendwie möglich abzusichern.

Zahlreiches Equipment wie z. B. Absperrungen, Zeitnahme, Streckenübergänge, Zelt, Lautsprecher und Pokale muss beschafft werden. Aber auch der große Personalbedarf für Streckenposten, medizinische Versorgung, Feuerwehr und Rennbüro ist zu planen. Die Rahmenbedingungen bleiben unverändert. Das heißt, jeder Teilnehmer absolviert zwei Läufe. Die Wertung erfolgt nach einem "Abweichsystem" : Sieger einer Klasse ist der Fahrer mit der geringsten Zeitdifferenz zwischen beiden Wertungsläufen. Bei Gleichheit entscheidet das ältere Baujahr. Zur Teilnahme berechtigt sind Motorräder und Beiwagengespanne bis einschließlich Baujahr 1987. Wer noch an den Start gehen will, kann sich unter www.msc-zeilarn-ev.de Teilnahmebedingung und Nennformular herunterladen und anmelden.
Besonders freut sich der MSC darüber, dass der bekannte Motorsportjournalist und Stadion-sprecher Jimmy Riegler wieder moderieren wird. Bereits am Vorstart gibt es heiße Kurven von den Grid-Girls zu bestaunen. Sie werden den Fahrern hoffentlich Schatten und nicht Regenschutz mit ihren großen Schirmen spenden, bevor es im Einzelstart auf die Piste geht.
Bei guter Witterung wird ein Heißluftballon aufgestellt. Unter den Zuschauern werden zwei Fahrten damit verlost, die gleich nach der Siegerehrung am Sonntag durchgeführt werden können.
Der MSC rechnet mit rund 200 Teilnehmern und hofft wieder auf zahlreiche Besucher. Am Samstag
beginnt das Training ab 10 Uhr, die Rennen steigen am Sonntag ab 10 Uhr. Weitere Infos gibt es unter www.msc-zeilarn-ev.de

 

 

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