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PNP 24.12.2009

MSC Zeilarn fährt vorne mit

Kartslalom: Verena Straubinger DM-Fünfte  -  Jugendleiter Bernhard Waldher zufrieden

Die erfolgreichen Kartslalom-Piloten des MSC Zeilarn, von  links: 1. Jugendleiter Bernhard Waldher, Simon Waldher, Thomas Jindra, Martina Kammerbauer, Verena Straubinger, Marcel Seidl, Thomas Grabmeier, 2. Jugendleiter Franz Straubinger, Michael Jindra, Felix Pepper und Trainer Ludwig Kammerbauer.

Alles im grünen Bereich bei den Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn. " Ich bin mit den Ergebnissen hoch zufrieden", zieht Jugendleiter Bernahrd Waldher eine positive Bilanz über das Jahr 2009.

Verena Straubinger schaffte in den drei Endläufen des Deutschen Motorsportverbandes (DMV) beim BMC Hockenheim, MSC Land Hadeln und MC Jena in der Klasse 3 eine Top Leistung  -  sie platzierte sich auf Rang fünf. An Position 13 landete Simon Waldher, bei 36 gewerteten Fahrern ebenfalls eine bemerkenswerte Leistung. Er wurde auch mit dem Deutschen Sportabzeichen in Silber geehrt. Überzeugend in Szene setzte sich darüber hinaus Martina Kammerbauer, die elfte von 31 Faherern in der Klasse 5 wurde. Zumindes Zeitenmäßig mit der Spitze schritt hielten Thoma Jindra ( 27. in der Klasse 5), Michael Jindra (22. in der Klasse 6) und Felix Pepperl ( 24. in der Klasse 6), aber Pylonen-Fehler und die damit verbundenen Strafsekunden raubten angesichts der Leistungsdichte die Chance auf deutlich bessere Platzierungen. "Es geht alles so schnell. Kleine Unachtsamkeiten  -  schon ist es passiert und sämtliche Hoffnungen sind dahin", beschreibt Bernhard Waldher.

Erfreulich aus Sicht des Jugendleiters ist auch die Tatsache, dass sich beide Teams für die DM-Endläufe qualifiziert haben und auf Platz neuen ( "Erste") und Rang 13 ("Zweite") bei 27 Teams vorne mitmischten. Auch in der Club-Wertung  -  es zählen alle Punkte aller Einzelfahrer des teilnehmenden Vereins  -  erreichte der MSC Zeilarn bei 46 Mannschaften Position elf.

"Wir sind also schon sehr gut aufgestellt, können aber Nachwuchs immer gut gebrauchen", wünscht sich Bernhard Waldher viele Neu- oder auch Seiteneinsteiger. Und die Ziele 2010? Die liegen auf der Hand  -  bei der DMV - Landesgruppen-Meisterschaft Südbayern bei der Bayerischen DMV-Meisterschaft und bei der Deutschen Meisterschaft wieder so gut aussehen wie in diesem Jahr.

Interessierte können sich bei Jugendleiter Berhard Waldher, Telefon 08572 / 91165, melden.

 

 

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PNP 24.12.2009

Daniel Speckmaier braust auf Rang drei

Moto-Cross-Talent überzeugt in der MX2-Klasse

Dritter in der "Südbayerischen": Daniel Speckmaier

Es war erste seine erste Rennsaison in der MX2-Klasse der Südbayerischen Clubsport-Serie - und Moto-Cross-Pilot Daniel Speckmaier ( MSC Zeilarn ) hinterlies in den insgesamt zehn Rennen gleich einen sehr starken Eindruck.

Der 3. Rang bei immerhin 63 gewerteten Fahrern, lediglich sechs Zähler Rückstand auf den Vize-Meister, ist sehr hoch zu bewerten. Denn der junge Fahrer hätte mit seiner Suzuki RM 125 gegenüber den 250 ccm-Vier-Takt-Maschinen eigentlich deutlich unterlegen sein müssen. Doch die etwa fünf PS weniger machte Daniel Speckmaier mit seinem großen Ehrgeiz und seinem großen fahrerischen Können mehr als wett. Auch leisteten die beiden Mechaniker Josef Sattler und Hermann Grammelsberger perfekte Arbeit. Gut lief es für das Moto-Cross-Talent auch in der Jugend-Klasse CS4-Clubsport - am Ende war der Zeilarner Zweiter.

Und 2010?  Daniel Speckmaier möchte wieder in der Südbayerischen Clubsport-Serie, dann aber mit einer 250 ccm-Vier-Takt-Maschine, und auch im ADAS MX Youngster-Cup Gas geben, falls es die Finanzen und die Freizeit neben der Ausbildung zulassen.

 

 

 

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PNP 21.10.2009



DM-Endlauf: Verena Straubinger fährt auf Rang 3




Beim 3. und letzten Endlauf zur deutschen Meisterschaft (DMV) beim MC Jena haben sich die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn im Mittelfeld platziert. Positive Außnahme war Verena Straubinger. Sie fuhr in der Klasse 3 auf den dritten Rang (34 Fahrer). Die erste Mannschaft der Zeilarner mit Martina Kammerbauer, Marcel Seidl, Michael Jindra und Thomas Jindra kam auf den 9. Platz, MSC Zeilarn II um Thomas Grabmeier, Verena Straubinger, Simon Waldher und Felix Pepperl landete auf dem 19. Rang.  - red
Die Ergebnisse:
Klasse 3 (34 Fahrer): 3. Verena Straubinger; 10. Simon Waldher.
Klasse 5 (33 Fahrer): 12. Martina Kammerbauer; 32. Thomas Jindra.
Klasse 6 (40 Fahrer): 17. Thomas Grabmeier; 27. Marcel Seidl; 32. Michael Jindra; 39. Felix Pepperl.

 

 

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PNP 03.10.2009


MSC Zeilarn
fährt im Mittelfeld



Auf Grund der starken Konkurrenz mussten sich die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn beim 2. Endlauf der Deutschen Meisterschaft (DMV) beim MSC Land Hadeln in Cadenberge mit Mittelfeld-Plätzen zufrieden geben. Die 2. Mannschaft (Thomas Grabmeier, Felix Pepperl, Simon Waldher, Verena Straubinger) wurde Elfter, die „Erste“ (Marcel Seidl, Thomas Jindra, Martina Kammerbauer, Michael Jindra) kam auf Rang zwölf. Der Zwischenstand vor dem 3. Endlauf am Sonntag, 11. Oktober, beim MC Jena/Klasse 3: 8. Verena Straubinger 460,64; 15. Simon Waldher 385,74. - Klasse 5: 11. Martina Kammerbauer 395,17; 24. Thomas Jindra 258,39. - Klasse 6: 19. Felix Pepperl 331,16; 22. Michael Jindra 313,29. 

 

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PNP 26.09.09


DM-Endlauf
MSC Zeilarn flott unterwegs

Die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn zeigten beim 1. Endlauf zur Deutschen Meisterschaft (DMV) am Hockenheimring gute Leistungen und sind für den 2. Endlauf an diesem Wochenende in Cadenberge gerüstet. – Die Ergebnisse im Überblick/Klasse 3 (37 Fahrer/ 36 gewertet) 4. Verena Straubinger, 19.Simon Waldher..- Klasse 5 (35 Fahrer/30 gewertet), 8. Martina Kammerbauer, 29. Thomas Jindra.- Klasse 6 (42 Fahrer/33 gewertet)
12. Michael Jindra, 16. Felix Pepperl, 28. Thomas Grabmeier, 31 Seidl Marcel. – Mannschaften: 27 Teams – 10. MSC Zeilarn I ( Michael Jindra, Martina Kammerbauer, Marcel Seidl, Thomas Jindra, 11. MSC Zeilarn II (Felix Pepperl, Verena Straubinger, Thomas Grabmeier, Simon Waldher.

 

 

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PNP 16.09.2009


MSC Zeilarn bei DM-Endlauf

Zuversichtlich treten die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn am Sonntag, 20. September, beim ersten von insgesamt drei Endläufen zur Deutschen Meisterschaft (DMV) in Hockenheim an. Qualifiziert sind/Klasse 3: Simon Waldher, Verena Straubinger. - Klasse 5: Martina Kammerbauer, Thomas Jindra. - Klasse 6: Michael Jindra, Felix Pepperl. Mit dabei sind auch zwei Mannschaften des MSC Zeilarn. Die Besetzung/Team 1: Marcel Seidl, Michael Jindra, Thomas Jindra, Martina Kammerbauer. - Team 2: Simon Waldher, Verena Straubinger, Felix Pepperl, Thomas Grabmeier. Die beiden weiteren Endläufe folgen in Cadenberge (Sonntag, 27. September) und in Jena (Sonntag, 11. Oktober). - red

 

 

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Neues Volksblatt 04.09.2009

Ein jehes Ende

Niederbayern und Oberösterreich sind u. a. art-, sprach- und gemütsverwandt, man versteht sich. Am Wochenende hat der initiative MSC Zeilarn nach 60 Jahren Pause auf einer optimalen 2,1 km langen Bergstrecke mit feinstem Belag und denkbar bester Absicherung eine Oltimer-Bergwertung veranstaltet, die alle Stückerln spielte und dem Sport zahlreiche neue Freunde bescherte. Viele Österreicher waren zugegen, auch welche aus Zeillarn bei Amstetten, auch welche - samt Bürgermeister - aus Julbach im Mühlviertel, denn Zeilarns Nachbargemeinde heißt auch Julbach. Am Start aus unserem Lande etliche Solisten und ein ganzes Beiwagen-geschwader, in dem u. a. Manfred Lauß/Bernhard Wurm, Sepp Mitgutsch/Franz Wiesinger, Patrick Marschner/Roland Kargl, Peter Kimeswenger/Markus Reiter auf die deutschen Asse Otto Haller/Tobi Pietzonka, Thomas Stippel/Otmar Gruber, Max Venus/Franz Niewöner, Heinz Waldhäusl/Helmut Weber, Peter und Helga Gierlinger, Fritz Behringer/Anderl Brunner - allesamt Landshaag-Stammgäste - trafen.

Zuerst waren die Solisten am Zug, unter ihnen GP-Sieger Edi Czihak mit seiner infernalischen Sechszylinder-Honda, Peter Knott, der schnelle Gerd Werkstetter und der Papa von Jonas Folger, der am selben Tag beim GP in Indianapolis Zwölfter wurde. Zehn Minuten vor Schluss der bis dahin nach drei Trainings und drei Rennläufen völlig unfallfreien Veranstaltung der unbarmherzige Schicksalsschlag: Fritz Behringer und Andreas Brunner stürzen mit ihrem Busch-König-Gespann 30 Meter vor dem Ziel, Anderl - ambitionierter Mitarbeiter der Passauer Neuen Presse und 41 Jahre jung - war sofort tot. Es passierte in der Zeit, in der die Szene mit Mandi Zeidler und mit Hans Trunkenpolz zwei weitere Persönlichkeiten verlor. Adieu, Freunde!

 

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PNP 04.09.2009

 

Großer Goldhelm für Franz Huber

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Motorradfahrer aus Saal gewinnt die Gesamtwertung beim Oldtimer-Bergrennen des MSC Zeilarn

Zeilarn. Nach dem tödlichen Unfall, der sich bei dem vom MSC Zeilarn veranstalteten Oldtimer-Bergrennen für Motorräder und Gespanne am Sonntag zugetragen hat (wir berichteten), war der Sport zunächst in den Hintergrund gerückt. Sieger und Platzierte gab es trotzdem, da sich das tragische Ereignis erst beim letzten Durchgang ereignet hatte und bis dahin alle Rennen reibungslos über die Bühne gegangen waren.
Geschockt vom Tod des Beiwagenpiloten Andreas Brunner (41) aus Passau wollten weder die Verantwortlichen des MSC, noch die Teilnehmer eine Siegerehrung durchführen. So wurden den Bestplatzierten lediglich die Pokale und Auszeichnungen übergeben.
Als Gesamtsieger konnte Franz Huber aus Saal/Donau den großen Goldhelm in Empfang nehmen. Er war mit seiner Honda CB77 in der Klasse D gestartet. In dem nach dem Gleichwertigkeitsmodus ausgetragenen Rennen (es gewinnt, wer die geringste Zeitdifferenz zwischen beiden Wertungsläufen hat) standen bei ihm am Ende fünf Sekunden Unterschied. Auf den Plätzen folgten Otto Haller/Tobias Pietzonka aus Ainhofen auf BMW-Kneeler in Beiwagenklasse (22 Sekunden) und Uli Gottanka aus Zeilarn auf Yamaha FJ in Klasse F (48 Sekunden).
Die Ergebnisse in den einzelnen Klassen, wobei es hier für die Sieger jeweils einen kleinen Goldhelm gab. Klasse A (Motorräder bis einschließlich Baujahr 1949: 1. Peter Stark aus Unterrohrbach auf BSA M-33-500, 55 Sekunden; 2. Otto Knoll aus Stephanskirchen auf Norton Triton, 2:02 Minuten; 3. Franz Huber sen. aus Saal/Donau auf DKW RT 125, 3:18 Minuten.
Klasse B (Motorräder bis 125 cm³, Baujahr 1950 bis 1983): 1. Herbert Springer aus Ebertszell (A) auf Sprihsto-Rotax, 1:24 Minuten; 2. Manfred Stein aus Aschau auf Aspes Juma, 2:24 Minuten; 3. Stefan Kammerbauer aus Zeilarn auf Zündapp C 50, 2:47 Minuten.
Klasse C (Motorräder bis 250 cm³, Baujahr 1950 bis 1983): 1. Stefan Pregernig aus Wörgl/Tirol auf Ducati 250 Racer; 1:22 Minuten; 2. Hans Hölzlwimmer aus Zeilarn auf Honda XL 185 S, 1:55 Minuten; 3. Franz Huber aus Saal/ Donau auf Honda CB 72, 2:11 Minuten.
Klasse D (Motorräder bis 350 cm³ Baujahr 1950 bis 1983): 1. Franz Huber aus Saal/Donau auf Honda CB 77, 5 Sekunden; 2. Thomas Grünwald aus Mühldorf auf Kawasaki S2, 1:17 Minuten; 3. Johann Maier aus Kinsberg auf Bultaco Matador, 1:33 Minuten.
Klasse E (Motorräder bis 500 cm³, Baujahr 1950 bis 1983): 1. Ernst Himmelsbach aus Plüderhausen auf Benelli 500; 51 Sekunden; 2. Klaus Folger (Onkel vom Grand-Prix-Fahrer Jonas Folger) aus Mühldorf auf Honda 500 Four, 1:12 Minuten; 3. Willi Strasser aus Ebertaiszell (A) auf Honda 500 Four, 2:14 Minuten.
Klasse F ( Motorräder über 500 cm³, Baujahr 1950 bis 1983): 1. Uli Gottanka aus Zeilarn auf Yamaha FJ, 48 Sekunden; 2. Christoph Gottanka aus Zeilarn auf Suzukui DR 600, 57 Sekunden; 3. Rudi Hiebl aus Pfaffing auf Rickmann-Honda 750, 1:04 Minuten.
Klasse G (Seitenwagen bis Baujahr 1983): 1. Otto Haller/Tobias Pietzonka aus Ainhofen auf BMW-Kneeler, 22 Sekunden; 2. Thomas Stippel/Otmar Gruber aus Petting auf Yamaha, 1:10 Minuten; 3. Wolfgang Aumüller/Jo Aumüller aus München auf Triumph Tiger 100, 1:16 Min. Wegen des Unfalls gab es hier nur einen Lauf, weil das Rennen abgebrochen wurde. Nach Absprache mit den Fahrern wurde dieser als Grundlage für die Wertung genommen.  

 

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PNP Passau 01.09.2009

 

Die letzte Kurve

Erfolgreiches Motorradgespann verunglückt bei Rennen im Rottal: Beiwagenfahrer Andreas Brunner (41) stirbt

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Rennfahren im Gleichklang, das verkörperten die Passauer Gespannfahrer Andreas Brunner (re.) und Fritz Behringer zehn Jahre lang. Die innere Harmonie schlug sich auch in den Lederkombis nieder, die sich nur durch den Schriftzug am Rücken unterschieden.           (Foto: Pongratz-HP-Sport)

 

Von Franz Danninger
Fritz Behringer sitzt oben am Fahrersitz, Andreas Brunner unten im Boot. Das war der größte Unterschied zwischen den beiden erfolgreichen Passauer Gespannfahrern, gelenkt wird zusammen, vor allem durch Gewichtsverlagerung. Der Fritz und der Anderl, das war der Inbegriff eines Gespanns - man siegte zu zweit, verlor zu zweit, schraubte zu zweit, feierte zu zweit.
Das ist vorbei. Bei einem Bergrennen in Zeilarn (Lkr. Rottal-Inn) verunglückten die beiden am Sonntagnachmittag. 30 Meter vor dem Ziel, in der letzten Kurve des dritten und letzten Laufs, flog ihr Oldtimer-Beiwagengespann von der Strecke. Während der 50-jährige Behringer unverletzt blieb, prallte sein neun Jahre jüngerer Partner offensichtlich gegen einen Telefonmast. Andreas Brunner starb noch an der Unfallstelle.
Und das, obwohl 30 Sekunden nach dem Aufprall ein Arzt neben ihm kniete, der unter den 2000 Zuschauern des Gleichmäßigkeitsrennens war. Und das, obwohl der Holzmasten mit Strohballen gesichert war. Und das, obwohl Fahrer Behringer nach eigener Aussage alles Menschenmögliche getan hat, „damit wir den Masten nicht treffen und ich mir auch sicher war, dass wir vier Meter daran vorbeigeflogen sind“, wie der geschockte Passauer Spediteur gestern zur PNP sagte. Während er in der physikalisch logischen Linie nach vorne flog und unverletzt blieb, „muss der Anderl nach links geschleudert worden sein. Warum auch immer.“
Diese Frage soll ein Gutachter beantworten, der das König-Gespann eingehend untersuchte, jedoch keinen Defekt entdeckte und das Historien-Renngespann   (Baujahr 1974, rund 110 PS) gestern wieder freigab. Auch der obligatorische Alkotest beim Fahrer gab keinen Hinweis: 0,0 Promille.
Fritz Behringer sind diese entlastenden Momente zurzeit aber egal. Der erfolgreiche Amateurfahrer ist am Ende: „Ganz Europa ruft bei mir an, Mails kommen und Faxe von überall her. Wir waren in der Gespannszene ja überall bekannt, weil der Anderl war ein Sympathieträger ohnegleichen. Und so unglaublich zuverlässig. Was soll ich den Leuten sagen? Wo ich doch bloß eines weiß: Er kommt nicht mehr.“
Der ledige Andreas Brunner lebte für den Sport, wenn er einmal kein Wochenende auf der Rennstrecke verbrachte, war er mit dem Rad unterwegs, auch in den Bergen. „Er war äußerst beliebt und korrekt“, bestätigt Mario Seewald, Chef der Vertriebsgesellschaft der Passauer Neuen Presse, wo Brunner seit elf Jahren arbeitete. Er betreute die Vertriebsgebiete Altötting/Burghausen und Osterhofen. Um ihn trauern Lebensgefährtin und Mutter.

 

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PNP Pfarrkirchen 01.09.2009

Unter Schock

Oldtimer-Bergrennen des MSC Zeilarn von tragischem Unfall überschattet - 41-Jähriger erliegt schweren Verletzungen

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Während der Fahrer des Gespanns bei dem Unfall unverletzt blieb, kam für den 41-jährigen Andreas Brunner aus Passau (links) jede Rettung zu spät. (Foto: Plodek, gen. PNP Pfarrkirchen)

Von Gerhard Huber
Zeilarn. Es hätte ein großes Wochenende für den MSC Zeilarn werden können, stattdessen wurde es zur Tragödie. Auch einen Tag nach dem tödlichen Unfall beim Oldtimer-Bergrennen für Motorräder und Seitenwagen herrschen gestern Trauer und blankes Entsetzen bei den Mitgliedern: „Der Schock sitzt bei uns allen tief und wird noch lange anhalten“, sagt 2. Vorsitzender Konrad König.
Dabei hatte alles so gut begonnen. Schon das Training am Samstag ging reibungslos über die Bühne. Und auch am Sonntag beim Rennen selbst sah zunächst alles nach einer rundum gelungenen Veranstaltung aus: Bei strahlendem Sonnenschein tummelten sich an die 2000 Besucher im Start- und Zielbereich sowie entlang der 2,1 Kilometer langen und abgesperrten Strecke zwischen Oberndorf und Schildthurn. „Die Stimmung war bestens, wir hätten uns keine bessere Atmosphäre wünschen können“, erzählt Konrad König.
Im Vorfeld hatte sich der MSC bestens auf dieses Ereignis vorbereitet. Die Strecke war eingehend gesichert worden, an besonders neuralgischen Punkten boten Strohballen Schutz. Rund 40 Posten standen entlang der Route - zum einen, um bei Stürzen schnelle Hilfe zu garantieren, zum anderen, um die Zuschauer in Gefahrenzonen auf Distanz zu halten. Mit den rund 150 Helfern wurden in Vorbesprechungen alle Szenarien durchgegangen, „auch die, die man sich auf gar keinen Fall wünscht. Wir wollten nichts dem Zufall überlassen“, so König. Schließlich hatte der MSC seit 1982 schon viele Rennsport-Veranstaltungen organisiert - vom Motocross bis zum Gokart. Etwas Ernsthaftes war dabei nie passiert - und so sollte es auch beim ersten Straßenrennen sein. König: „Es war eine große Aufgabe, nach 60 Jahren Pause wieder so ein Rennen in Zeilarn durchzuführen.“
Zunächst lief auch alles nach Plan. Die Rennen in den verschiedenen Wertungsklassen mit rund 75 Startern klappten wie am Schnürchen. Lob für die perfekte Organisation und die optimalen Sicherheitsvorkehrungen gab es von allen Seiten, so König: „Von der Polizei, von der Gemeinde und selbst von den alten Hasen, die jedes Wochenende bei solchen Rennen teilnehmen.“
Dann gingen zum Abschluss die Seitenwagen im Halb-Minuten-Takt auf die kurvige Strecke. Den Anfang machten Fritz Behringer (50) und sein Beifahrer Andreas Brunner (41) aus Passau. Das eingespielte Duo nahm quasi jedes Wochenende erfolgreich an Amateurrennen teil, galt auch hier als großer Favorit. Doch das Ziel erreichte es diesmal nicht. Um 16.13 Uhr kam die Meldung vom schweren Sturz, das Rennen wurde sofort abgebrochen.
Was war passiert? In einer Linkskurve war die tief liegende Historien-Rennmaschine ((Baujahr 1974, rund 110 PS) nach rechts aufs Bankett und dann von der Straße gerutscht. Der Motorwagen kam zwar an einem mit Strohballen gesicherten hölzernen Telefonmasten vorbei, aber der Beiwagen prallte dagegen. 50 Meter weiter blieb das Gespann schließlich im Maisfeld stehen.
Während der Fahrer unverletzt blieb, erlag Andreas Brunner noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Auch ein Arzt, der als Zuschauer bereits nach 30 Sekunden beim Verunglückten war, sowie Notarzt und BRK-Helfer, die wenig später eintrafen, konnten ihm nicht mehr helfen. 30 Minuten lang versuchten sie, ihn zu reanimieren - vergeblich.
Die Nachricht vom Tod löste tiefe Trauer und lähmendes Entsetzen aus. Statt der Siegerehrung wurden nur noch ohne Zeremonie die Pokale überreicht. „Wir waren so fertig, dass wir auch den Abbau auf Montag verschieben mussten“, sagt König. Mittlerweile hat ein Gutachter die Arbeit aufgenommen, um die genaue Unfallursache zu klären.

 

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PNP 22.08.2009

 

MSC: Bergrennen für Oldtimer

Fahrer von Motorrädern und Gespannen treten am 29./30. August an

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Zeilarn. Vor 60 Jahren, am 26. Juni 1949, fand in Zeilarn erstmals ein Fahrrad- und Motorrad-Straßenrennen statt - ein Ereignis, das jetzt wiederholt werden soll, und zwar mit Oldtimern.
Insgesamt waren damals 42 Fahrer am Start, einige auch als Mehrfachstarter. Gefahren wurden in sechs Klassen jeweils zwei Runden. Das Publikumsinteresse war groß, wie Dokumente aus der damaligen Zeit zeigen.

Auf viele Zuschauer hofft der MSC Zeilarn auch jetzt, wenn er nach 60 Jahren wieder eine solche Rennveranstaltung organisiert.
Über die Bühne gehen wird diese am Wochenende 29. und 30. August. Geplant ist ein Oldtimer-Gleichwertigkeits-Bergrennen für Motorräder und Beiwagengespanne. Die Strecke führt von Oberndorf nach Schildthurn und hat eine Länge von rund 2,1 Kilometer.              Jeder Teilnehmer absolviert zwei gewertete Läufe. Die Wertung erfolgt nach einem „Abweich-system“, das heißt: Der Sieger einer Klasse ist der Fahrer mit der geringsten Zeitdifferenz zwischen beiden Wertungsläufen. Bei Gleichheit entscheidet das ältere Baujahr.
Zugelassen sind Fahrzeuge bis einschließlich Baujahr 1983. Die Teilnehmer werden laut MSC in sieben Klassen eingeteilt: Klasse A: Motorräder bis einschließlich Baujahr 1949; B: Motorräder bis 125 cm³, Baujahr 1950 bis 1983; C: Motorräder bis 250 cm³, Baujahr 1950 bis 1983; D: Motorräder bis 350 cm³ Baujahr 1950 bis 1983; E: Motorräder bis 500 cm³, Baujahr 1950 bis 1983; F: Motorräder über 500 cm³, Baujahr 1950 bis 1983; G: Seitenwagen bis Baujahr 1983.
Der Tagesbeste bekommt als Preis einen großen Goldhelm. In den einzelnen Klassen erhalten die Sieger einen kleinen Goldhelm und die Zweit- und Drittplatzierten je einen Pokal. Als Moderator wurde der bekannte Motorsportjournalist und -sprecher Jimmy Riegler verpflichtet.
So sieht der Zeitplan für das Motorsportereignis mit Nostalgie-Charakter aus: Samstag, 29. August, Training ab 12 Uhr; Sonntag, 30. August: Training ab 9 Uhr, Rennen 11 Uhr.
 

 

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