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PNP 13.12.2014

 

Seitenwagenfahren als Passion

Gespann Peter Gierlinger/Johann Hölzlwimmer schließen "Superbike" mit Platz zehn ab

Auf Erfolgskurs: Peter Gierlinger (links) und Hans Hölzlwimmer mit ihrem Sidecar. − Foto: Krivian

Zeilarn. Mit einem guten Ergebnis kann das Seitenwagengespann mit Fahrer Peter Gierlinger vom MSC Kirchweidach und Beifahrer Johann Hölzlwimmer vom MSC Zeilarn aufwarten. Platz zehn hieß es am Ende der Superbike-IDM-Saison (Internationale Deutsche Meisterschaft) mit 17 startenden Teams.

Die Rookie-Wertung haben die beiden überlegen in der abgeschlossenen Saison gewonnen. Von zehn Wertungsläufen standen sie achtmal auf dem Podest bei den Siegern. Beide sind heuer das erste Mal gemeinsam gefahren. "Unser Minimalziel, den zehnten Platz von Peter und Helga Gierlinger aus dem Vorjahr zu bestätigen, haben wir erreicht", sagen die beiden.

Gierlinger hatte bisher seine Frau Helga im Seitenwagen. Da diese aber wegen eines verletzten Knies diese Saison nicht an den Start gehen konnte, fragte er seinen Bekannten Hans, ob der nicht Lust auf was Neues hätte. Hölzl- wimmer sagte prompt zu. Die beiden arbeiten bei der gleichen Firma und kennen sich von daher schon seit vielen Jahren.

"Wichtig bei dieser Sportart ist dass sich beide gut verstehen", meint Gierlinger der als Ausbildungsmeister Metalltechnik arbeitet. "Denn wenn man nur drei Räder hat, soll der Fahrer sich auf den Beifahrer verlassen können. Um der Fliehkraft in Kurven entgegenzuwirken, muss der Co-Pilot durch Gewichtsverlagerung dies ausgleichen und dadurch immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle im Boot sein", erklärt Gierlinger.

Völliges Neuland war diese Sportart für Hölzlwimmer. "Bisher war ich immer auf zwei Rädern unterwegs. Da ist das Seitenwagenfahren mit der Turnerei im Seitenwagen bei bis zu 220 km/h Renntempo ohne Sicherung schon eine große Umstellung" schmunzelt der technische Angestellte.

Jetzt im Winter heißt es, die Maschine auf Vordermann bringen. "Wir sind ein kleines Privatteam, das Seitenwagenfahren ist unser Hobby und Leidenschaft", erzählt Gierlinger. Und das kostet: Eine Saison in der Internationalen Deutschen Meisterschaft schlägt mit 16000 Euro zu Buche. Damit sind aber nur der Unterhalt, nötige Reparaturen und die Reisekosten zu den Veranstaltungen abgedeckt. Neuanschaffungen sind noch nicht mit eingerechnet.

Wie es im nächsten Jahr aussieht, steht zur Zeit noch nicht fest. "Natürlich wollen wir fahren, aber in welcher Meisterschaft und in welcher Zusammensetzung ist noch völlig offen", sagen beide unisono.− skr

 

 

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PNP 08.12.2014

 

Vertrauensbeweis für Konrad König

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim MSC – Rückblick auf erfolgreiche Saison – Herausragende Ergebnisse beim Nachwuchs

Die neue Vorandschaft des MSC nach den Wahlen: (hinten von links) 2. Kassiererin Johanna Kalischko, 1. Jugendleiter Stadler Robert, 1. Kassiererin Theresa Lippl, Beisitzer Hans Auer, Sportleiter Helmut Weber, Schriftführer Helmut Wihr, Beisitzer Wolfgang Biss, Marion Wagner (Öffentlichkeitsarbeit), Beisitzer Rainer Biss, 2. Vorsitzender Michael Kellndorfer sowie (vorne von links) 2. Jugendleiter Marcel Seidl, Vorsitzender Konrad König, Beisitzer Christian Kellndorfer und Beisitzer Daniel Wagner. − Fotos: red

Zeilarn. Die Jahreshauptversammlung des MSC Zeilarn im Gasthaus Obertürken stand ganz im Zeichen von Neuwahlen. Dabei gab es einen eindeutigen Vertrauensbeweis für Konrad König, der in seinem Amt als Vereinsvorsitzender bestätigt wurde.

Vorsitzender lässt Jahr Revue passieren

Das weitere Ergebnis der Abstimmung, die unter der Regie von Gemeinderat Manfred Unterhuber reibungslos über die Bühne ging: 2. Vorsitzender ist Michael Kellndorfer, 1. Kassiererin Theresa Lippl, 2. Kassiererin Johanna Kalischko, Schriftführer Helmut Wihr, 1. Jugendleiter Robert Stadler, 2. Jugendleiter Marcel Seidl und Sportwart Helmut Weber. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Marion Wagner zuständig. Als Beisitzer fungieren Wolfgang Biss, Christian Kellndorfer, Daniel Wagner, Hans Auer und Rainer Biss.

Eingangs ließ Vorsitzender Konrad König die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren lassen. Vor allem freute er sich über neue, junge Mitglieder und den starken Zusammenhalt im Verein.

In seinem Rückblick auf die abgelaufene Saison der Jugendkartabteilung ging Jugendleiter Bernhard Waldher vor allem auf die "herausragenden Erfolge" seiner Schützlinge ein. Mit Stolz verwies er auf den deutschen Meistertitel im Kartslalom von Markus Stadler und den 3. Platz der Landesgruppe "Südbayern Team MSC Zeilarn".

Auch Sportwart Helmut Weber konnte nur Positives berichten. Vor allem lobte er die Arbeit für das von Verein ausgetragene Classic-Bergrennen. Weber selbst holte sich sich in Landshaag (Österreich) zusammen mit Fahrer Peter Gierlinger den Titel "Internationaler Deutscher Meister im Bergrennen".

Der Bericht von Kassiererin Hildegard Miedl verdeutliche, dass der MSC über geordnete Finanzen verfügt. Kassenprüferin Johanna Kalischko bescheinigte eine einwandfreie Buchführung, so dass die Entlastung der Vorstandschaft Formsache war.

In seinem Grußwort hob Gemeinderat Manfred Unterhuber die gute Zusammenarbeit im Verein hervor und lobte das große ehrenamtliche Engagement der Verantwortlichen.

Dank an ausscheidendeVorstandsmitglieder

Abschließend bedankte sich König im Namen des MSC Zeilarn für die vertrauensvolle und äußerst korrekte Arbeit bei der langjährigen Kassiererin Hildegard Miedl, die nicht mehr für ihr Amt kandidiert hatte. Ebenso ging sein Dank an Bernhard Waldher, der als Jugendleiter viele Jahre mit "enormen Einsatz, Spaß und perfekter Organisation" die Jugendkartabteilung geleitet hatte und ebenso sein Amt niederlegte.− red

 

 

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PNP 05.12.2014

Wieder ein Deutscher Meister im Jugendkart

 

Zeilarn. Der MSC Zeilarn konnte im Gasthaus Schildthurn schon wieder einen Deutschen Meister im Jugendkart feiern. Im Vorjahr war Lukas Stadler erfolgreich, jetzt holte Markus Stadler den Titel in der Klasse 1. Bürgermeister Werner Lechl gratulierte dem Sieger und überreichte ihm ein Geschenk. Außerdem lobte er das große Engagement des Trainer-Teams. – Bei der Feier (oben von links): Robert Stadler, Manuela Stadler, Bürgermeister Werner Lechl, Konrad König, Bernhard Waldher sowie (unten v.l.) Lukas Stadler und Markus Stadler.− red/Foto: red

 

 

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PNP 04.12.2014

 

 

 

Kart-Trainingsanlage beschäftigt Landtagsabgeordnete

Gegner bemühen Petitionsausschuss, erleiden dort aber "vernichtende Niederlage" – Umweltministerium verlangt Bebauungsplan

 

Zeilarn. Ruhig schien es um den umstrittenen Bau des MSC-Kart-Trainingsplatzes in Haid bei Zeilarn geworden zu sein. Doch hinter den Kulissen ging die Auseinandersetzung darüber weiter. Die Bürgerinitiative, die dieses Vorhaben verhindern will, hatte eine Petition beim Landtag eingereicht, über die der zuständige Ausschuss inzwischen befunden hat. Das Ergebnis war für die Gegner ernüchternd.

Bürgerinitiative bekräftigt ihr Anliegen

Sie hatten in der Petition ihre Argumente bekräftigt, die aus ihrer Sicht gegen die geplante, 40x40 Meter große Übungsanlage des MSC sprechen. Die Gemeinde solle sich weiter um eine Alternative bemühen und den jetzt vorgesehenen, in einem Naherholungsgebiet liegenden Standort aufgeben, so die Forderung. Moniert werden auch die im Immissionsgutachten angewendeten Vorschriften der TA-Lärm, da diese die zu erwartende Beeinträchtigung des Naherholungsgebietes nur unzureichend erfasse, so die Bürgerinitiative.

Und sie wiederholte verschiedene Kritikpunkte, wie z.B.: Die offizielle Bezeichnung Jugendkart-Übungsbahn sei irreführend, denn es seien schon jetzt Wettbewerbe geplant; die Kartbahn und ihre zu erwartenden Erweiterungen förderten die weitere Zersiedelung der schon jetzt stark zersiedelten Landschaft im Bereich der Orte Zeilarn und Tann; durch den geplanten Standort der Kartbahn zwischen Haid und Haus nördlich von Zeilarn werde ein bisher naturbelassenes, beliebtes und häufig genutztes Naherholungsgebiet für Wanderer, Jogger und Radfahrer aus Zeilarn und Tann massiv beschädigt; in etwa 100 m Entfernung von der geplanten Kartbahn verlaufe eine Wanderroute mit Aussichtspunkt, die in den Karten des Landrats-amts offiziell ausgewiesen sei; der Schall könne sich weitgehend ungehindert bis nach Sonnertsham und zur Wildbergsiedlung ausbreiten; die Interessen der betroffenen Anwohner, seien von der Gemeinde nicht angemessen berücksichtigt worden; die Gemeinde Zeilarn unterstütze sehr einseitig den MSC Zeilarn und habe monatelang versucht, den Planungsprozess gegen geltendes Baurecht ohne Bauleitplanung abzu-wickeln. Und die Gegner weisen darauf hin, dass die Auswahl des Standorts unzulässig auf dieses jetzige Gebiet konzentriert worden sei und damit eine so genannte "Verhinderungsplanung" vorliege.

Im Zuge der Petition hatte bereits das Umweltministerium zu dem Thema Stellung genommen. Es macht deutlich, dass eine Prüfung der Immissionsgrenzwerte ergeben habe, dass der Lärm selbst an Veran-staltungstagen noch um 13 d(B)A unterschritten werde Man sehe auch keine Anhaltspunkte, die gegen eine Änderung des Flächennutzungsplans sprächen. Diesen Schritt hatte die Gemeinde bereits vollzogen.

Allerdings ist man im Umweltministerium der Meinung, dass diese Änderung alleine nicht reicht. Man hält aus bauplanungsrechtlicher Sicht die Errichtung einer Kartbahn im Außenbereich für nicht möglich, ohne dass ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird. Erst dann könne eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erteilt werden. Der Petitionsausschuss verwies in seiner Sitzung auf diese Stellungnahme des Ministeriums, erklärte die Petition damit aber für erledigt.

Enttäuschung und Kritik

Werner Banhirl, Sprecher der Bürgerinitiative, war selbst zu der Sitzung des Petitionsausschusses gefahren und kehrte mehr als enttäuscht zurück. "Das war eine vernichtende Niederlage für uns", sagte er gegenüber der PNP ganz offen. "Deprimierend." Er sparte nicht mit Kritik am Vorgehen des Ausschusses. Dieser habe sich nach eigenen Worten mit Landrat und Bürgermeister abgestimmt, "aber mit uns hat niemand geredet". Er habe die Gelegenheit zu einer kurzen Stellungnahme genutzt, aber der Ausschuss sei nicht wirklich darauf eingegangen, so Banhirl. "Die Sache war wohl vorher schon erledigt." Inwieweit es Sinn mache, weiter gegen dieses Vorhaben anzugehen, werde er sich überlegen. Dass jetzt zügig und im vereinfachten Verfahren ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll, kündigte Bürgermeister Werner Lechl an. "Wir werden das in der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen und in die Wege leiten."

Froh ist man beim MSC, dass nun ein Ende des Verfahrens in Sicht ist. "Das Ganze hat sich zwar verzögert, aber der Bebauungsplan kommt und dann sollte alles passen", sagt Vorsitzender Konrad König, der auch bei der Sitzung des Petitionsausschusses war. Man werde beim Bau der Anlage sehr wohl auf den Lärmschutz achten und natürlich alle Auflagen genau erfüllen, versichert er. "Wir waren und sind nicht auf einem Konfrontationskurs mit den Gegnern des Trainingsplatzes."

Es gebe zu dem Standort in Haid keine Alternative. "Wir suchen ja schon seit drei vier Jahren ein Gelände und haben alles ausgelotet", so König. Nun hoffen er und seine Mitstreiter vom MSC, dass das Vorhaben bald verwirklicht werden kann: "Anfang 2015 wollen wir starten."− wa

 

 

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PNP 17.11.2014

 

 

 

MSC: Freude über zahlreiche Erfolge

Verein zieht Bilanz über Kartslalom-Saison – Markus Stadler deutscher Meister

Freuen sich über die Erfolge im Kartslalom: (hinten v.l.) Stefan Kammerbauer (Trainer), Simon Waldher, Robert Stadler (Trainer), Bernhard Fichtner, Sebastian Winkels, Martina Kammerbauer, Philipp Maier, Verena Straubinger, Trainer Bernhard Waldher sowie (Mitte v.l.) Lisa Hirschberger, Lukas Stadler, Markus Stadler, Dominik Winkels, Lukas Pfitzenmaier, Florian Lindlbauer und (knieend v.l.) Markus Hansbauer, Justin Kammerbauer, Maximilian König, Stefan Lippl und Franziska Pfitzenmaier − Foto: red

Zeilarn. Sehr zufrieden ist das Trainerteam des MSC Zeilarn mit dem Verlauf der Kartslalom-Saison. Es hätten viele Erfolge verzeichnet werden können, heißt es in einer Pressemitteilung: einen deutschen Meister in Klasse 1, drei bayerische Meister in Klasse 1, 3 und 6 sowie einen Vizemeister in Klasse 1. Außerdem Landesgruppensieger in Klasse 1 und 5 sowie zwei Vizemeister in Klasse 1 und 6.

Im Einzelnen verweist der MSC auf folgende Fahrer mit ihren Platzierungen in der Landesgruppe: Klasse 1 Markus Stadler (Meister LG Südbayern, bayerischer Meister, deutscher Meister), Markus Hansbauer (Vizemeister LG Südbayern, bayerischer Vizemeister), Justin Kammerbauer (Platz 4), Stefan Lippl (Platz 6), Maximilian König (Platz 7); Klasse 2: Lisa Hirschberger (Platz 4), Lukas Pfitzenmaier (Platz 11); Klasse 3: Lukas Stadler (Platz 3), Florian Lindlbauer (Platz 5, bayerischer Meister); Klasse 5: Verena Straubinger (Meisterin LG Südbayern), Simon Waldher (Platz 3), Sebastian Winkels (Platz 4), Philipp Maier (Platz 10); Klasse 6: Bernhard Fichtner (Vizemeister LG Südbayern), Martina Kammerbauer (Platz 6, bayerische Meisterin).

Aufgrund der hervorragenden Leistungen in den Vorläufen, hätten sich 14 von 16 aktiven Kart-piloten sowie die erste Mannschaft für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren können, so der MSC in seiner Bilanz. In den drei Endläufen, die in Teisendorf (Berchtesgadener Land), Böblingen (Baden-Württemberg) sowie in Cadenberge (Niedersachsen) stattfanden, mussten sich alle qualifizierten Fahrer des MSC Zeilarn mit den Besten aus ganz Deutschland messen. Neben dem MSC Zeilarn konnten auch die Konkurrenten aus der gleichen Landesgruppe 2 Siegertrophäen mit nach Hause nehmen. Zum einen in Klasse 3 der MSC Tacherting sowie der MSC Teisendorf in Klasse 4.

Um sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren müssen laut MSC mindestens vier Vorläufe absolviert werden. Dabei wird ein Parcours mit Pylonen aufgebaut, der aus verschiedenen Schwierigkeitsgraden besteht. Mit Geschick und Geschwindigkeit sind die Tore, "Schweizer", Spur-gassen usw. möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Pro umgefahrene Pylone werden zwei Strafsekunden dazugezählt.

Dabei stehe zunächst nicht das Tempo im Vordergrund. Die sichere Beherrschung des Fahrzeugs, Übersicht und Reaktionsschnelligkeit habe oberste Priorität, so der Verein. "Für die Kinder ist der Kartslalom eine ideale Gelegenheit, sich diese Eigenschaft mit Hilfe von den Trainern sowie einer Trainingseinrichtung schon im Grundschulalter anzueignen." Der Dank des MSC-Trainerteams galt der Familie Josef Baumann in Rogglfing, die den Platz für das Training bereitgestellt hatte.− red

 

 

 

 

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PNP 14.10.2014

 

 

 

Kart-Slalom: Markus Stadler Deutscher Meister

 

Besser konnte diese Saison für Markus Stadler nicht laufen. Bereits in den Vorläufen platzierte sich der Kart-Slalom-Pilot des MSC Zeilarn in der Klasse 1 an die Spitze der DMV-Landesgruppe und sicherte sich auch den Bayerischen Titel. In den drei Endläufen zur "Deutschen", die in Teisendorf (Berchtesgadener Land), Böblingen (Baden-Württemberg) sowie in Land Hadeln (Niedersachsen) ausgetragen wurden, mussten sich alle qualifizierten Fahrer des MSC Zeilarn mit den Besten aus ganz Deutschland messen. Erst im letzten Rennen feierte Markus Stadler den Sieg und durfte somit den Deutschen Meistertitel in der Klasse 1 mit nach Hause nehmen. Markus Hansbauer, der ebenfalls in der Klasse 1 am Start war, erzielte einen tollen 6. Platz in der Gesamtwertung. Die weiteren Fahrer in der Endwertung, Klasse 1: 23. Justin Kammerbauer; 26. Stefan Lippl; 27. Maximilian König. – Klasse 2: 21. Lisa Hirschberger. – Klasse 3: 19. Florian Lindlbauer; 27. Lukas Stadler. – Klasse 5: 11. Verena Straubinger; 16. Simon Waldher; 18. Sebastian Winkels. – Klasse 6: 7. Martina Kammerbauer; 15. Bernhard Fichtner. – Mannschaften: 10. MSC Zeilarn I mit Martina Kammerbauer, Bernhard Fichtner, Verena Straubinger, Simon Waldher und Sebastian Winkels.

 

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PNP 13.10.2014

 

 

 

Oldtimer-Frühschoppen beim MSC Zeilarn

Zeilarn. Der MSC Zeilarn hat vor kurzem den zweiten Oldtimer-Frühschoppen veranstaltet. Bei herrlichem Wetter konnten sich die zahlreichen Besucher an genau 100 Oldtimern, darunter Fahrräder, Motorräder, Traktoren und Autos erfreuen. Mittags wurde eine Rundfahrt durch Zeilarn mit allen Fahrzeugen gestartet. Bei gemütlicher Bierzeltstimmung ließen alle den Tag entspannt ausklingen.

 

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PNP 24.09.2014

 

 

"Super, perfekt, überragend"

Sidecar-Gespann Sattler/Trautner behauptet sich bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft

Unbeeindruckt von der schwierigen Witterung – Josef Sattler und Stefan Trautner gewannen in Hockenheim und holten den Titel. − Fotos: Rüger

IDM-Entscheidung am Hockenheimring: Zwei Punkte lagen Josef Sattler (49) aus Triftern und Stefan Trautner (31) aus Peilstein nach dem vorletzten Rennen hinter dem Titelverteidiger Andre Kretzer/Jens Lehnertz und hatten ihre Ansprüche auf den Titel deutlich gemacht. Jetzt beim Saisonfinale setzte sich das schnelle Duo, das seit drei Jahren ein Gespann bildet, durch und feierte den Gesamtsieg. "Super, perfekt, überragend", jubelt Josef Sattler, "doch nicht nur unsere fahrerische Leistung war entscheidend, sondern das gesamte Team, das ausgezeichnet funktioniert hat."

Beim freien Training tauchten zunächst technische Probleme auf, die aber dank beherztem Einsatz, nach langer und fieberhafter Suche noch rechtzeitig für das Qualifying beseitigt werden konnten. Somit war der Weg frei und Josef Sattler/Stefan Trautner sicherten sich mit ihrem LCR-Gespann, ausgestattet mit Suzuki 1000 ccm-Motor, die zweite Startposition in dem diesmal sehr großen Starterfeld.

Das wechselhafte Wetter mit Regenschauern erschwerte das Renngeschehen, was Josef Sattler/Stefan Trautner jedoch nicht davon abhielt, sich mit einem Blitzstart sofort an die Spitze zu setzen. In der dritten Runde konterten Titelverteidiger Andre Kretzer/Jens Lehnertz und zogen an ihrem Herausforderer vorbei. Zwischenzeitlich hatten sich die beiden Teams in ihrem spannenden Zweikampf vom Rest des Feldes abgesetzt. Josef Sattler und Stefan Trautner ließen sich jedoch nicht abschütteln, steigerten das Tempo und machten Druck.

Strahlende Gesichter – Josef Sattler (links) und Stefan Trautner (rechts) sind IDM-Meister 2014.

Bereits in der sechsten Runde eroberten sie am Ende der Zielgeraden die Führung wieder zurück. Das erhöhte Tempo von Josef Sattler/Stefan Trautner konnten die Titelverteidiger auf Dauer nicht mehr mithalten und mussten zusehen, wie diese die Führung Runde um Runde ausbauten. Mit einem klaren Vorsprung durchfuhren Josef Sattler und Stefan Trautner schließlich jubelnd die Ziellinie und holten sich neben dem Sieg auch den Sidecar-Titel des internationalen Deutschen Meisters.- red

 

 

 

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PNP 17.09.2014

 

 

Mit guten Chancen zur DM

MSC Zeilarn zieht vor den drei Endläufen eine positive Zwischenbilanz

Die erfolgreiche Mannschaft des MSC Zeilarn, stehend von links: Bernhard Waldher (Trainer), Verena Straubinger, Simon Waldher und Lisa Hirschberger. – Mitte von links: Lukas Stadler, Markus Stadler, Florian Lindlbauer und Robert Stadler (Trainer). – Vorne von links: Justin Kammerbauer, Maximilian König, Stefan Lippl und Markus Hansbauer. − F.: red

Schon vor dem Saisonfinale steht fest: Das ist ein sehr erfolgreiches Jahr für den Kart-Nachwuchs des MSC Zeilarn. Nicht nur in der Bayerischen Meisterschaft konnten sie sich drei von insgesamt sechs Meistertiteln (Klasse 1,3 und 6) sichern, sondern behaupteten sich auch in der Landesgruppe und belegten hier in der Klasse 1 und Klasse 5 jeweils den 1. Platz.

Vor den Erfolgen stand aber eine Saison voll harter Trainingsarbeit und erfolgreicher Qualifikationsrennen. In sechs Vorläufen der Region Südbayern in Teisendorf, Marktleuthen, Coburg, Tacherting, Zeilarn und Neuötting galt es, sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen. Gefahren wird in nicht Kart gegen Kart, sondern im Einzelzeitfahren gegen die Uhr. Die vier besten Resultate eines jeden Fahrers in diesen Vorläufen, werden für die Qualifikation zu den Endläufen der Deutschen Meisterschaft des DMV (Deutscher Motorsport-Verband) heran gezogen. Auf Grund der hervorragenden Leistungen qualifizierten sich 13 von 16 Kart-Piloten sowie die 1. Mannschaft für die DM.

Die diesjährigen Endläufe des DMV finden in Teisendorf (Berchtesgadener Land, am Sonntag, 21. September), Böblingen (Baden-Württemberg) sowie in Land Hadeln (Niedersachsen) statt. Bundesweit versuchten 450 Kinder und Jugendliche den Sprung zu den Endläufen zu schaffen, wobei das Startfeld auf 180 Teilnehmer begrenzt ist. Im Vorjahr eroberte Lukas Stadler triumphierte in der Klasse 2. Je nach Nervenstärke, Geschicklichkeit und auch Glück hat jeder Fahrer des MSC Zeilarn die Möglichkeit, hervorragend abzuschneiden. Nachfolgend die qualifizierten Fahrer mit ihren Landesgruppe-Platzierungen.

Klasse 1: Markus Stadler (Meister LG Südbayern, Bayerischer Meister), Markus Hansbauer (Vize LG Südbayern, Bayerischer Vize), Justin Kammerbauer (4. Platz), Stefan Lippl (Platz 6), Maximilian König (7. Platz). – Klasse 2:Lisa Hirschberger (Platz 4). – Klasse 3: Lukas Stadler (3. Platz), Florian Lindlbauer (5. Platz, Bayerischer Meister). – Klasse 5: Verena Straubinger (Meisterin LG Südbayern), Simon Waldher (3. Platz), Sebastian Winkels (4. Platz). – Klasse 6: Bernhard Fichtner (Vize LG Südbayern), Martina Kammerbauer (Platz 6, Bayerische Meisterin).− red

 

 

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PNP 09.09.2014

 

 

GEHÖRT - GESEHEN - NOTIERT

 

Kartfahrer am Start

Zeilarn. Der MSC Zeilarn hat wieder sein alljährliches Promikartfahren auf dem Gelände der Firma Grübl veranstaltet. Mit dabei waren diesmal auch Bürgermeister Werner Lechl und zwei Gemeinderäte. Sieger des spannenden Wettbewerbs wurde Michael Jindra, gefolgt von Roland Pfitzenmeier und Florian Wimmer. Bei den aktiven Fahrern sicherte sich Lukas Stadler den Sieg vor Marcel Seidl und Simon Waldher. Insgesamt nahmen über 35 Fahrer an der Veranstaltung teil.− red/Foto: red

 

 

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PNP 26.08.2014

 

Spannende Rennen und begeisterte Fans

147 Teilnehmer starten mit ihren Oldtimern auf der Bergstrecke –Rund 1300 Zuschauer am Straßenrand

von Walter Geiring

Heiße Gespanne schickten die Verantwortlichen des MSC Zeilarn auf die Bergstrecke. Immer mit dabei in der Startzone waren auch die gut beschirmten "Grid-Girls". − Fotos: Geiring

Zeilarn. Voll auf ihre Kosten kamen alle Motorsportfreunde am Wochenende bei dem vom MSC durchgeführten Gleichwertigkeitsbergrennen für historische Motorräder und Gespanne. Auch wenn sich das Wetter an den beiden Tagen nicht immer von der besten Seite zeigte, konnten die Verantwortlichen am Ende doch mehr als zufrieden sein. "Besonders wichtig war, dass wir keinen schwerwiegenden Unfall hatten. Sonst hat auch alles wunderbar geklappt. Das ganze Team war sehr fleißig und wir hätten so eine große Veranstaltung nicht durchziehen können, wenn nicht der Zusammenhalt im Verein so groß wäre. Viel Verständnis zeigten an den beiden Tagen auch die Nachbarn", bilanzierte MSC-Vorsitzender Konrad König.

Drei Übergängefür die BesucherIm Zwei-Jahres-Rhythmus wird das Bergrennen auf der Strecke von Oberndorf nach Schildthurn ausgetragen. Laut König wurde wieder alles versucht, um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen. So gab es nun für die Besucher drei neue Übergänge über die 2,1 Kilometer lange Rennstrecke, zudem wurden die Einzelzeiten nicht mehr bekannt gegeben.

Beim Oldtimer-Gleichwertigkeitsrennen musste jeder Teilnehmer zwei gewertete Läufe absolvieren. Letztlich entschied hier nicht die schnellste Runde, sondern die beiden Wertungsläufe mit der geringsten Zeitdifferenz. Sollte die Zeitdifferenz gleich sein, dann war für den Sieg das Baujahr des Motorrades ausschlaggebend. In diesem Fall zählte dann das ältere Baujahr.

Los geht’s für Dominik Wimmer aus Kirchdorf. Er startete in der Klasse F.

Zugelassen waren Motorräder und Seitenwagen bis einschließlich Baujahr 1989, die in sieben Kategorien bewertet wurden. Ferner gab es für die drei Tagesbesten in der Gesamtwertung sowie die drei Bestplatzierten in den einzelnen Klassen Pokale.

Am Ende nahmen knapp 150 Fahrer mit ihren historischen Motorrädern und Gespannen teil, rund 1300 Besucher sahen an den beiden Tagen die Veranstaltung.

In der Klasse A Motorräder bis einschließlich Baujahr 1949 siegte Manfred Kössler aus Obertraun auf einer DKW NZ 350 aus dem Jahr 1939. Zweiter wurde Franz Huber aus Saal/Donau (DKW RT 125) vor Gunnar Grimm aus Weichs (NSU 501 OSL).

Johann Hölzlwimmer aus Zeilarn reinigt sein Maschine.

In der Klasse B Motorräder bis 125 Kubikzentimeter Baujahr 1950 bis 1989 ging der erste Platz an Franz Strohhammer aus Bad Birnbach auf einer Yamaha RS 100 aus dem Jahr 1973. Zweite wurde Marion Bender aus Rosenheim (Yamaha RS 100) vor Michaela Dirnthaler aus Wien (Aprilia AF 1).

Bei den Motorrädern bis 250 Kubikzentimeter – Baujahr 1950 bis 1989 – der Klasse C gewann Johann Seidl aus Zeilarn mit seiner Honda CB 250 XL aus dem Jahr 1978. Zweiter wurde Johann Hölzlwimmer aus Zeilarn (Honda XL 185 S) vor Hans Maier aus Kienberg (Bultaco Metralla).

Nach dem Rennen kehrten die Fahrer im Pulk an den Start zurück.

Die Klasse D Motorräder bis 350 Kubikzentimeter – Baujahr 1950 bis 1989 – konnte Johannes Schneider aus Emmerting für sich entscheiden. Er war mit einer Aermacci 350 TV/SP unterwegs. Zweiter wurde Maxl Zimmer aus Ingolstadt (Moto Morini) vor Karl Wakolbinger aus Behamberg (Honda CB 350 E).

In der Klasse E Motorräder bis 500 Kubikzentimeter – Baujahr 1950 bis 1989 – siegte Wolfgang Biss aus Zeilarn auf seiner Yamaha XS 360. Den zweiten Platz belegte Edwin Priewasser aus Burgkirchen (Yamaha RD 500) vor Christian Roider aus Schärding (Norton Goldi).

Sieger in der Klasse F Motorräder über 500 Kubikzentimeter wurde Ferdinand Schwaighofer aus Litzelsdorf mit seiner Honda CB 750 Boldor aus dem Jahr 1983. Dahinter folgten Pit Kottas aus Töging (Yamaha TR1) und Schorsch Dinzl (Honda Boldor 750).

Bei den Seitenwagen der Klasse G bis Baujahr 1989 gewannen Manfred und Michael Aichlseder aus Elferding (Yamaha XS 650 – Baujahr 1974). Zweiter: Leopold und Christine Meister aus Vöcklamarkt (Schmelzer Renngespann – Baujahr 1975). Dritter: Roland Gundinger und Maria Bachmair aus Linz (Moto Guzzi V7 Spezial).

 

 

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PNP 20.08.2014

 

Rang 3 im letzten Lauf reicht zum Titel

Klassensieg für Gierlinger/Weber bei Internationalem deutschen Bergpreis

Erfolgreiches Team: Peter Gierlinger (v. l.) und Beifahrer Helmut Weber mit Mechaniker Erich Absmeier aus Schweitenkirchen. − F.: H. Gierlinger

Mit einem 3. Platz beim letzten Rennen zum Internationalen deutschen Bergpreis im sächsischen Lückendorf hat sich der Seibersdorfer Helmut Weber als Beifahrer von Peter Gierlinger (Kirchweidach) den Gesamtsieg in der Klasse 4 gesichert. In dieser Kategorie fahren Rennmotorräder mit Seitenwagen, Heckausstieg und wassergekühlten Vergasermotoren bis 650 ccm bis Baujahr 1988.

Nach einem Training mit Hitze im ersten Lauf und Startverzögerung im zweiten wegen heftiger Regenschauer belegte das heimische Gespann Rang 2. Für den zweiten Tag waren die beiden Wertungsläufe auf der 3,65 km langen Rennstrecke angesetzt. Im ersten Durchgang verloren Gierlinger/Weber ihre Position um 0,7 Sekunden an das Schweizer Gespann Suter/ Frauscher. Der zweite Lauf am Nachmittag war dann als Regenrennen ausgewiesen und Regenreifen somit vorgeschrieben. Gierlinger/Weber konnten zwar ihre Zeit vom ersten Lauf unterbieten, dennoch gelang es ihnen nicht mehr, das Schweizer Team in der Addition der beiden Zeiten einzuholen. Am Ende fehlten ihnen 1,3 Sekunden zum 2. Platz – aber zum Titel gereicht hat’s ja trotzdem! − red

 

 

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Wochenblatt 20.08.2014

Event des MSC Zeilarn

Bergrennen mit Motorrad-Klassikern

Foto: MSC Zeilarn

Am 23 und 24 August findet wieder ein Oldtimer „Gleichwertigkeits Bergrennen“ für historische und klassische Motorräder statt, die vom MSC Zeilarn veranstaltet wird. Die Strecke führt wie die letzten Jahre von Gumpersdorf/Oberndorf nach Schildthurn.

Die Durchgänge müssen möglichst in der gleichen Zeit gefahren werden. Die Differenz ist für die Wertung maßgebend. Teilnehmen können Motorräder und Beiwagengespanne bis einschließlich Baujahr 1987. Das Rennen kann von allen Seiten der Rennstrecke verfolgt werden und natürlich sorgt der MSC für Speis und Trank.

Helmut Weber kommt dieses Jahr mit einem Rotox-Gespann mit 2 Taktmotor (Schneemobilmotor). Damit gewann er heuer zusammen mit Fahrer Peter Gierlinger beim Internationalen Bergrennen in Landshaag, Österreich mit ganzen 10 Sekunden Vorsprung.

23. August: Training ab 10 Uhr und 24. August Rennen ab 10 Uhr. Nähere Infos unter www.msc-zeilarn-ev.de.

Autor: bf

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PNP 15.08.2014

Bergrennen für Motorräder

150 Starter – Veranstaltung des MSC am 23. und 24. August

Spannung verspricht wieder das Oldtimer-Bergrennen des MSC. Dabei geht nicht nur um Geschwin-digkeit, sondern auch um ein gutes Gefühl fürs Tempo. Denn Ziel ist es, die Durchgänge möglichst in der gleichen Zeit zu absolvieren. − Foto: red

Zeilarn. Das Bergrennen des MSC Zeilarn hat sich längst etabliert. Auch in diesem Jahr treffen sich die Fahrer klassischer und Oldtimer-Motorräder.

Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. August, findet dieses Gleichwertigkeits-Rennen wieder statt. Dabei kann sich der MSC über eine Rekordbeteiligung freuen. 150 Starter sind nach Angaben des Vereins gemeldet.

Die Strecke führt wie die letzten Jahre von Gumpersdorf/Oberndorf nach Schildthurn. Ziel der Teil-nehmer ist es, die Durchgänge möglichst in der gleichen Zeit zu absolvieren. Die Differenz ist für die Wertung maßgebend.

Teilnehmen können Motorräder und Beiwagengespanne bis einschließlich Baujahr 1987. Das Rennen kann von allen Seiten der Strecke gut verfolgt werden. Natürlich sorgt der MSC auch fürs leibliche Wohl der Zuschauer.

Mit dabei sein wird wieder Helmut Weber, der dieses Jahr mit einem Rotox-Gespann mit Zwei-taktmotor (Schneemobilmotor) kommt. Damit gewann er heuer zusammen mit Fahrer Peter Gierlinger beim Internationalen Bergrennen in Landshaag, Österreich mit ganzen zehn Sekunden Vorsprung.

Training zum Bergrennen ist am Samstag, 23. August, ab 10 Uhr. Das Rennen beginnt dann am Sonntag, 24. August, ebenfalls um 10 Uhr vormittags. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.msc-zeilarn-ev.de.− red

 

 

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PNP 31.07.2014

Kart-Slalom: MSC Zeilarn fährt drei Bayern-Titel ein

 

Die MSC-Piloten, hinten von links: Markus Hansbauer, Martina Kammerbauer, Verena Straubinger, Florian Lindlbauer, Markus Stadler. – Vorne von links: Sebastian Winkels, Bernhard Fichtner und Simon Waldher. − F.: red

Die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn sind nicht zu bremsen: Nach den hervorragenden Ergebnissen in den Vorläufen zur Bayerischen Meisterschaft DMV, trumpften die Fahrer und Fahrerinnen auch beim BM-Endlauf ganz groß auf und triumphierten in drei der insgesamt sechs Klassen durch Markus Stadler, Florian Lindlbauer und Martina Kammerbauer. Die Ergebnisse, Klasse 1: 1. Markus Stadler; 2. Markus Hansbauer; 4. Justin Kammerbauer; 5. Maximilian König; 8. Stefan Lippl. – Klasse 2: 10. Lisa Hirschberger. – Klasse 3: 1. Florian Lindlbauer; 8. Lukas Stadler. – Klasse 5: 3. Verena Straubinger; 6. Philipp Maier; 8. Simon Waldher; 9. Sebastian Winkels. – Klasse 6: 1. Martina Kammerbauer; 8. Bernhard Fichtner. – Mannschaften: 3. MSC Zeilarn I (Kammerbauer, Straubinger, Fichtner, Waldher, Winkels).

 

 

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PNP 12.07.2014

 

MSC Zeilarn schnell unterwegs

Kart-Slalom: Top-Plätze beim AMC Neuötting

Hervorragende Ergebnisse erzielten die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn beim 6. Vorlauf zur Deutschen Meisterschaft DMV (8. Vorlauf zur Bayerischen Meisterschaft, 8. Vorlauf Landesgruppe Südbayern) beim AMC Neuötting. Markus Stadler und Markus Hansbauer feierten in der Klasse 1 einen Doppel-Sieg. In den Klassen 0, 3 und 7 lagen Franziska Pfitzenmaier, Lukas Stadler und Stefan Kammerbauer an der Spitze. – Die Ergebnisse im Überblick:

Klasse 0: 1. Franziska Pfitzenmaier (MSC Zeilarn). – Klasse 1: 1. Markus Stadler (MSC Zeilarn); 2. Markus Hansbauer (MSC Zeilarn); 5. Stefan Lippl (MSC Zeilarn); 6. Justin Kammerbauer (MSC Zeilarn); 8. Maximilian König (MSC Zeilarn). – Klasse 2: 8. Lisa Hirschberger (MSC Zeilarn); 10. Lukas Pfitzenmaier (MSC Zeilarn). –Klasse 3: 1. Lukas Stadler (MSC Zeilarn); 4. Florian Lindlbauer (MSC Zeilarn). – Klasse 5: 5. Sebastian Winkels (MSC Zeilarn); 6. Simon Waldher (MSC Zeilarn). – Klasse 6: 2. Martina Kammerbauer (MSC Zeilarn); 4. Bernhard Fichtner (MSC Zeilarn). – Klasse 7: 1. Stefan Kammerbauer (MSC Zeilarn); 6. Tatjana Kammerbauer (MSC Zeilarn). – Mannschaften: 1. MSC Vohburg I; 2. MSC Teisendorf I; 3. MSC Zeilarn I (Martina Kammerbauer, Bernhard Fichtner, Sebastian Winkels, Simon Waldher); 7. MSC Zeilarn II (Lukas Stadler, Florian Lindlbauer, Markus Stadler, Lisa Hirschberger); 8. MSC Zeilarn III (Markus Hansbauer, Lukas Pfitzenmaier, Justin Kammerbauer, Maximilian König, Franziska Pfitzenmaier).

 

 

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PNP 05.07.2014

 

MSC Zeilarn fährt Top-Ergebnisse ein

"Deutsche": Kart-Slalom-Piloten trumpfen beim Heim-Rennen und auch beim Lauf in Tacherting groß auf

 

Tolle Ergebnisse eingefahren hat der MSC Zeilarn.

 

Ihre sehr gute Form haben die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn beim Heim-Rennen und auch beim nachfolgenden DM-Lauf in Tacherting mit vielen Top-Platzierungen unter Beweis gestellt.

Besonders motiviert waren die Fahrer/innen bei der Konkurrenz auf heimischem Terrain auf dem Gelände der Firma Reifen Grübl – und sie nutzten den Heimvorteil. Franziska Pfitzenmaier (Klasse 0), Markus Stadler (Klasse 1), Lukas Stadler (Klasse 3) sowie Verena Straubinger (Klasse 5) sicherten sich jeweils den 1. Platz. Hervorragende Ergebnisse erzielten aber auch Lisa Hirschberger (Klasse 2 – 3. Platz) und Bernhard Fichtner (Klasse 6 – 2. Platz), die ebenfalls auf dem Siegertreppchen Platz fanden. Besonders spannend war es in der Klasse 3. Hier verfehlte Florian Lindlbauer nur mit 14 Hundertstelsekunden Rückstand zum Erstplatzierten das Siegertreppchen.

Eine Bereicherung für den MSC Zeilarn ist sicher der ehemalige ADAC-Fahrer Bernhard Fichtner aus Massing. Nicht nur in der Einzelwertung, sondern auch für die Mannschaft sammelte er wichtige Punkte. Auf Grund der sehr guten Leistungen aller Fahrer/innen gewann der MSC Zeilarn auch die Mannschaftswertung.

Bei Dauerregen fand der nächste Lauf zur Deutschen Meisterschaft DMV in Tacherting statt. Mit Geschick und viel Nervenstärke stellten sich die Fahrer/innen des MSC Zeilarn auf die schwierigen Wetterverhältnisse ein und meisterten den Parcours. Auch hier konnte der Verein vier Stockerl-Plätze in der Einzelwertung sowie Platz drei für das Team I ergattern.

Ergebnisse

(Zeilarn/Tacherting)

Klasse 0: Franziska Pfitzenmaier (1., 2.). – Klasse 1: Markus Stadler (1., 1.), Markus Hansbauer (4., 3.), Stefan Lippl (6., 10.), Justin Kammerbauer (8., 5.), Maximilian König (9., 8.). – Klasse 2: Lisa Hirschberger (3., 5.), Lukas Pfitzenmaier (10., 11.). – Klasse 3: Lukas Stadler (1., 4.), Florian Lindlbauer (4., 5.). – Klasse 5: Verena Straubinger (1., 13.), Simon Waldher (4., 7.), Sebastian Winkels (7., 8.), Philipp Maier (9., 6.). – Klasse 6: Bernhard Fichtner (2., 2.), Martina Kammerbauer (4., tagesschnellstes Mädchen, 7.). – Mannschaften: Zeilarn I (Fichtner, Kammerbauer, Straubinger, Waldher, Winkels – 1., 3.), Zeilarn II (Maier, Lukas Stadler, Lindlbauer, Markus Stadler, Hirschberger – 6., 7.), Zeilarn III (Lukas Pfitzenmaier, Hansbauer, Lippl, Justin Kammerbauer, König – 11., 12.).

 

 

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PNP 14.06.2014

 

Markus Stadler zweimal Erster

Zeilarner Kartpiloten bei DM-Vorläufen erfolgreich

Fest in Zeilarner Hand war das Siegerpodest beim DM-Vorlauf in Marktleuthen: Markus Stadler (Mitte) siegte vor seinen MSC-Kollegen Markus Hansbauer (links) und Justin Kammerbauer. − Foto: Verein

Die Kartfahrer des MSC Zeilarn haben bei Vorläufen zur Deutschen Meisterschaft in Marktleuthen und Coburg insgesamt zehn Stockerlplätze ergattert. Besonders erfolgreich lief’s in der Klasse1 in Marktleuthen, wo die Zeilarner die ersten fünf Ränge komplett unter sich ausmachten.

Derweil freut man sich beim MSC schon auf das Heimrennen, das am übernächsten Samstag (28.Juni) auf dem Gelände der Firma Reifen Grübl in Tann ausgetragen wird. Die Rennen beginnen um 10 Uhr und gehen in drei Wertungen ein: als 4. Vorlauf zur DMV-Meisterschaft der Region 5, als 6. Vorlauf zur Bayerischen Meisterschaft und als 6. Lauf zur Südbayern-Meisterschaft. – Die Ergebnisse der Zeilarner bei den DM-Vorläufen in Marktleuthen/Coburg:

Klasse 1: Markus Stadler (1.Platz/1. Platz), Markus Hansbauer (2.Platz/3.Platz), Justin Kammerbauer (3.Platz/5.Platz), Maximilian König (4.Platz/8.Platz), Stefan Lippl (5.Platz/9.Platz)

Klasse 2: Lisa Hirschberger (3.Platz/4.Platz)

Klasse 3: Lukas Stadler (3.Platz/4.Platz), Florian Lindlbauer (4.Platz/5.Platz).

Klasse 5: Verena Straubinger (2.Platz/1.Platz & Tagesschnellstes Mädchen), Simon Waldher (7.Platz/4.Platz), Sebastian Winkels (9.Platz/7.Platz), Philipp Maier (14.Platz/6.Platz)

Klasse 6: Martina Kammerbauer (9.Platz/5.Platz), Bernhard Fichtner (2.Platz/4.Platz) –red

Mannschaft Zeilarn I:  Platz 3 & Platz 4 (mit Fichtner Bernhard, Straubinger Verena, Kammerbauer Martina, Waldher Simon, Winkels Sebastian).

 

 

 

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PNP 10.06.2014

 

 

Weiterer Schritt zur Kartbahn

Gemeinderat behandelt Einwendungen von Behörden und Bürgern

von Doris Kessler

 

Zeilarn. Eine weitere Etappe in Richtung Jugendkartsport-Übungsfläche ist absolviert: Mit einer Gegenstimme hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die entsprechende Flächen-nutzungsplanänderung auf den Weg gebracht. Zuvor allerdings musste das Gremium die zahlreich eingegangenen Einwendungen behandeln.

Eine umfangreiche Aufgabe, die allein gut eine Stunde Zeit in Anspruch nahm. Nicht so sehr die Träger öffentlicher Belange, sondern vielmehr Bürger aus der Gemeinde selbst sowie aus dem benachbarten Tann hatten ihre Bedenken zur Kartbahn, die auf dem Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie bei Haid errichtet werden soll, in Schreiben an die Gemeinde formuliert.

 

Gutachten sieht keine Lärmprobleme

 

Eingangs indes gab es seitens des Landratsamtes erst einmal gute Nachrichten für die Kommune. Die Abteilung "Technischer Umweltschutz", die die Anlage auf den Faktor Lärm geprüft hat, hatte keine Einwände gegen die Kartbahn. Immerhin sei das Gelände auf der ehemaligen Hausmüll-deponie in eine bestehende Waldkulisse integriert und nicht einsehbar. Bei zweimal wöchentlichen Trainingszeiten von 17.30 bis 20 Uhr habe ein schalltechnisches Gutachten ergeben, dass die zulässigen Grenzwerte um mindestens 20dBA unterschritten würden. Die nächsten Häuser seien außerdem über 250 Meter entfernt, die nächste Siedlung mindestens 600 Meter.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten merkte in seiner Stellungnahme allerdings an, dass für die Maßnahme ein Flächenausgleich stattfinden müsse: 0,25 Hektar Gemeindewald müssen neu aufgeforstet werden. Generell ablehnend steht der Bund Naturschutz dem Vorhaben gegen-über, jedoch kam ein Gutachten bereits zu dem Schluss, dass aus Sicht des Naturschutzes – zum Beispiel mit dem Hinweis auf brütende seltene Vögel – keine Probleme zu erwarten seien, wie Bürgermeister Werner Lechl mitteilte. Ein "Ja" zur Maßnahme gab es von der Regierung von Niederbayern – mit Einschränkungen: Mangels besserer Alternativen könne der Bau der Kartbahn an dieser Stelle hingenommen werden.

Wesentlich ausführlicher und negativer waren da die Einwendungen der "Bürgerinitiative Kartbahn" sowie von betroffenen Bürgern aus Zeilarn und Tann. Die Bürgerinitiative führt dabei an, dass der Trainingsplatz in ein bisher unberührtes Natur- und Naherholungsgebiet gebaut werden soll. Außerdem leiste der aktuell geplante Trainingsplatz weiterer Zersiedelung Vorschub. Man fürchte, dass, wenn der MSC Zeilarn den Standort mit dem Argument "Jugend" erst einmal besetzt habe, er diesen für Rennen, für Erwachsene sowie Kart-Gäste von außerhalb weiter entwickeln werde. Der Trainingsplatz, weit weg von Gumpersdorf und Zeilarn, erfordere den Transport der Jugendlichen durch die Eltern, was zusätzlich zum Lärm und Gestank der Kartbahn zu weiterem Autoverkehr führe. Außerdem werde ein Ort wie diese Kartbahn, einsam und unbeaufsichtigt im Gelände, später von den Jugendlichen wohl gern für nächtliche Feten benutzt.

 

Bürgerinitiative fordert anderen Standort

 

Lieber, so der Vorschlag der Bürgerinitiative, solle man einen Standort wählen, der nahe an den Schwerpunkten der Besiedelung Gumpersdorf und Zeilarn liege sowie dort, wo ohnehin schon Lärm sei, an der B 20. Durch das neue Trainingsgelände ergebe sich ferner eine Wertminderung der vielen Anwesen in der Umgebung. Außerdem werde der Bau der neuen Anlage eine Sanierung des Bodens erforderlich machen, denn die dafür geplante Mülldeponie sei nach Aussagen alteingesessener Anwohner früher ein wilder Müllplatz gewesen, auf dem alles Mögliche entsorgt wurde.

Ins selbe Horn stoßen die Einwendungen von Bürgern der Gemeinde Tann und Zeilarn, hier wird auch noch argumentiert, die Baumaßnahme sei nicht nachhaltig, kein Schallschutz gewährleistet, es drohe eine Verunreinigung des Grundwassers.

Schritt für Schritt nahm sich der Gemeinderat nun die Einwendungen gegen den Kartbahn-Standort vor. Alle wurden per Beschluss abgehandelt – mit jeweils einer Gegenstimme (Josef Scheid). Das Argument der unberührten Natur sah das Gremium mit der Tatsache entkräftet, dass dies doch eine ehemalige Deponie sei. Den Punkt der weiteren Zersiedelung habe bereits die Regierung von Niederbayern geprüft und für in Ordnung befunden. Gegen die nächtlichen Feten spreche das Argument, dass der Platz bisher auch nicht dafür genutzt wurde.

Generell habe man viele Standorte geprüft, auch im Industriegebiet, der aktuelle jedoch sei von allen Stellen, auch dem Landratsamt, für am besten befunden worden. In Sachen Lärm lägen alle ermittelten Immissionen innerhalb bzw. unterhalb der Grenzwerte. Eine Bodensanierung, auch das haben Untersuchungen ergeben, sei nicht notwendig. Das Wasserwirtschaftsamt, so Lechl, habe dies ausführlich geprüft, zahlreiche Bodenproben dazu entnommen.

Am Ende - nach gut einer Stunde Papierkram, Einwendungen und Gegenargumenten – wurde die Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan für das Sondergebiet "Jugend-kartsport-Übungsfläche" mit dem Billigungs- und Auslegungsbeschluss auf den Weg gebracht.

 

 

 

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PNP 14.05.2014

 

 

MSC Zeilarn fährt der Konkurrenz davon

 

Im Bild die Siegerehrung der Klasse 5, von links: Sylvia Maier (MC Wasserburg, 4.), Simon Waldher (MSC Zeilarn, 2.), Verena Straubinger (MSC Zeilarn, 1.), Armin Wörner (MSC Vohburg, 3.) sowie Sebastian Winkels (MSC Zeilarn, 5.)

Hervorragend unterwegs waren die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn beim 1. Vorlauf zur Deutschen DMV-Meisterschaft in Teisendorf – es gab vier Klassen-Siege und die 1. Mannschaft war ebenfalls spitze.

Die Ergebnisse Klasse 0: 1. Franziska Pfitzenmaier. – Klasse 1: 1. Justin Kammerbauer; 2. Markus Stadler; 3. Markus Hansbauer; 5. Maximilian König; 7. Stefan Lippl. – Klasse 2: 7. Lisa Hirschberger; 10. Lukas Pfitzenmaier. – Klasse 3: 3. Lukas Stadler; 4. Florian Lindlbauer. – Klasse 5: 1. Verena Straubinger; 2. Simon Waldher; 5. Sebastian Winkels; 10. Philipp Maier. – Klasse 6: 1. Martina Kammerbauer; 2. Bernhard Fichtner (tagesschnellster Junge). – Teams: 1. MSC Zeilarn I (Verena Straubinger, Martina Kammerbauer, Bernhard Fichtner, Simon Waldher, Sebastian Winkels); 8. MSC Zeilarn II (Philipp Maier, Lukas Stadler, Florian Lindlbauer, Lisa Hirschberger, Markus Stadler); 12. MSC Zeilarn III (Justin Kammerbauer, Markus Hansbauer, Lukas Pfitzenmaier, Maximilian König, Stefan Lippl). − red

 

 

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PNP 26.04.2014

 

Fabel-Zeit schockt die Konkurrenz

Peter Gierlinger/Helmut Weber gewinnen Lauf zum Internationalen Berg-Preis (Oldtimer-Klasse)

Schnell unterwegs: Peter Gierlinger und Helmut Weber. − Foto: red

Peter Gierlinger (52) aus Kirchweidach mit seinem Beifahrer Helmut Weber (67) aus Seibersdorf hat den ersten von insgesamt drei Läufen zum Internationalen Deutschen Berg-Preis in Landshaag (Österreich) für sich entschieden.

Im ersten Wertungslauf der Oldtimer-Klasse legte das Seitenwagen-Gespann (2 Zylinder-2-Takt-Rotax-Motor, Haller-Fahrgestell) auf der 3,6 km langen Bergstrecke eine fabelhafte Zeit hin und ließ die Konkurrenz deutlich hinter sich. Der zweitplatzierte Fritz Behringer/Joachim Reichert aus Passau war um neun Sekunden langsamer unterwegs. Im zweiten Wertungslauf wollten Peter Gierlinger und Helmut Weber nichts mehr riskieren. Das zweitschnellste Resultat genügte, um mit 1,2 Sekunden Vorsprung zu gewinnen.

"Wir sind sehr zufrieden, dass es so gut gelaufen ist", freut sich Peter Gierlinger. Beifahrer Helmut Weber, der auch der Besitzer des Seitenwagen-Gespanns ist, fiebert jetzt schon den beiden noch ausstehenden Einsätzen entgegen – am 28./29. Juni in Markersbach (Sachsen) und am 2./3. August in Lückendorf (Sachsen).− red

 

 

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PNP 19.04.2014

 

MSC Zeilarn startet sehr gut - Dreifach-Sieg in der Klasse 1

Einen tollen Saisonstart hat der MSC Zeilarn hingelegt – die Kart-Piloten feierten zum Auftakt beim Nacht-Slalom des AMC Neuötting in der Klasse 1 einen Dreifach-Erfolg durch Markus Hansbauer (1., Klassensieger, Bild mitte), Markus Stadler (2., Bild links) und Stefan Lippl (3., Bild rechts). Die weiteren Resultate, Klasse 1: 5. Maximilian König; 6. Justin Kammerbauer; 10. Dominik Winkels. – Klasse 2: 5. Lisa Hirschberger; 11. Lukas Pfitzenmaier. – Klasse 3: 6. Lukas Stadler; 9. Florian Lindlbauer. – Klasse 5: 1. Verena Straubinger (Klassensiegerin und tagesschnellstes Mädchen); 5. Sebastian Winkels; 8. Simon Waldher; 13. Philipp Maier. – Klasse 6: 1. Bernhard Fichtner (Klassensieger); 5. Martina Kammerbauer. – Klasse 7: 1. Stefan Kammerbauer (Klassensieger). –

 

Siegerin in der Klasse 5 und Tagesschnellstes Mädchen Verena Straubinger (MSC-Zeilarn) vor Armin Woerner (MSC-Vohburg) und Josef Gandlgruber (AMC Neuötting)

 

Sieger Klasse 6 Bernhard Fichtner (MSC-Zeilarn) vor Alexander Ruhland (Neumarkter AC) und Marcel Rose (MSC-Vohburg)

 

Team Zeilarn I (mit Martina Kammerbauer, Verena Straubinger, Bernhard Fichtner, Sebastian Winkels und Simon Waldher) auf Platz 2 hinter dem Team vom MSC-Vohburg und vor dem Team des Neumarkter AC.

 

Teams: 2. MSC Zeilarn I (Bernhard Fichtner, Martina Kammerbauer, Verena Straubinger, Sebastian Winkels, Simon Waldher); 10. MSC Zeilarn II (Philipp Maier, Lukas Stadler, Florian Lindlbauer, Lisa Hirschberger, Markus Stadler); 14. MSC Zeilarn III (Markus Hansbauer, Lukas Pfitzenmaier, Stefan Lippl, Maximilian König, Justin Kammerbauer). – red

 

 

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PNP 17.04.2014

 

Beste Stimmung

Zwei Tage wird bei "Rock am Windrad" gefeiert

Als Vorgruppe trat am zweiten Tag "2nd Eighteens" auf. − Foto: red

Zeilarn. Erstklassige Stimmung verbreiteten auch in diesem Jahr wieder die Top-Coverbands aus der Region beim inzwischen legendären Rock am Windrad. Organisiert wurde die Mega-Party wieder vom MSC.

Hunderte Fans pilgerten erneut nach Bildsberg und ließen sich die Freude auch von den langen Warteschlangen am Einlass nicht vermiesen. "Alles ist optimal verlaufen", freute sich MSC-Vorsitzender Konrad König nach dem Event. "Die Bands waren wieder hervorragend. Es war für jeden etwas dabei, das Wetter spielte mit und pünktlich nach dem Fest fing es zu regnen an", lautet seine Bilanz.

"Die Stimmung war Wahnsinn, alle waren super drauf und alles verlief wie gewohnt ohne Zwischen-fälle", so König weiter. Am ersten Abend heizte die Band MC Sunday ordentlich ein, an Tag zwei waren zwei Bands am Start: "2nd Eighteens" und als Hauptakt "Highlife". − skr

 

 

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PNP 01.04.2014

 

MSC-Ausflug zum Eisspeedway

Zeilarn. Einen schönen Ausflug mit seinem Nachwuchs machte der MSC Zeilarn zum Eisspeedway-WM-Finale. Organisiert von Robert Stadler ging es gemeinsam nach Inzell in die Max-Aicher-Arena. Die Jugend war begeistert. Vor allem die extremen Schräglagen mit den bis zu 30 mm langen Spikes, hatten es ihnen angetan. Außerdem hätten sie dabei wieder viel Neues zum Motorsport gelernt. − red/F.: red

 

 

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PNP 19.03.2014

 

Heiße Öfen und ein kräftiger Schuss Nostalgie

Motorradausstellung des MSC in der Rottgauhalle spiegelt Markttrends wider: Roller, Trials und Maschinen im Retrostil im Kommen  -  von Stefanie Krivian

 

Früh übt sich: Leonie (5) hat es sich auf einer Enfield im Retrostil gemütlich gemacht. − Fotos: Krivian

Zeilarn. Ein ungebrochener Besuchermagnet ist die Motorradausstellung des MSC Zeilarn in der Eggenfeldener Rottgauhalle. Zahllose Besucher informierten sich über die neuesten Modelle.

Laut MSC-Vorsitzendem Konrad König werde es wegen sich verändernder Marketing-Strategien der Hersteller immer schwieriger, genügend Aussteller zu finden. Umso erfreulicher sei, dass in diesem Jahr wieder die Marken KTM und BMW mit dabei waren.

Vorbei die Zeiten, da hartgesottene Biker in der Rottgauhalle unter sich waren. Längst hat sich die Ausstellung zu einer richtigen Familienveranstaltung gemausert. Andrea Hofer aus Pfarrkirchen war mit den Söhnen Andreas und Michael auf der Messe: "Wir sind begeistert, was man hier alles zu sehen bekommt." Für sich selbst hatte die leidenschaftliche Bikerin eine Chopper oder einen schweren Roller im Auge. Die Jungs waren unterdessen hin und weg von den Quads.

 

Ein Werbemodel posiert vor einem heißen Ofen.

Der Trend weg von den schnellen Maschinen hin zum gemütlichen Gefährt war auch in diesem Jahr nicht zu übersehen. "Ich fahre einen 750er Roller", verriet Helmut Huber aus Weyarn bei Rosenheim. Die Yamaha XV 950 R, die er gerade begutachtete, sei zwar beeindruckend, komme für ihn als über 50-Jährigen aber eher weniger infrage.

Einen Trend zu Trials hat dagegen Dieter Damböck aus Dietersburg festgestellt. "Es gibt da eine große Nachfrage", weiß der Händler aus Dietersburg aus eigener Erfahrung. Seinem Eindruck nach "suchen immer mehr Leute die Herausforderung im Parcours in der Halle".

 

Spaß am Probesitzen haben Simon (l.) und Tobias

Zweispänner mitnostalgischem Flair

Geradezu zum Inventar der Ausstellung gehört Karl-Heinz Waldhäusl aus Triftern. "Wennst ned dabei bist, dann heißt es gleich: Gibt’s dich nimmer", sagte er grinsend. Mit seiner V Strom 1000 Suzuki präsentierte er einen "Alleskönner" auf Augenhöhe mit der BMW-GS, wie er findet. Inzwischen würden die Motorradhersteller nicht mehr jedes Jahr, sondern vielleicht alle zwei, drei Jahre ein neues Modell anbieten. Das, so Waldhäusl, habe den Effekt, dass die Maschinen nicht schon nach einem Jahr als "alte Kisten" gelten.

Und noch ein Trend scheint sich durchzusetzen: Retro. Franz Grobmeier aus Dietersburg setzt mit seinen Royal-Enfield-Maschinen auf die "guten alten Werte", wie er es bezeichnet. Rundliche Formen und individuelle Gestaltung zeichnen seine Maschinen aus. "Die Enfield sieht so aus, wie Motorräder früher ausgesehen haben", freut sich der Händler. Die 500er habe einen ansehnlichen runden Tank, vor allem der Zweispänner habe nostalgisches Flair.

Auch heuer bemühte sich der MSC um ein Rahmenprogramm. Helmut Weber aus Seibersdorf hatte es wieder geschafft, Rennmaschinen für die Ausstellung zu organisieren. Deren Präsentation gab einen Vorgeschmack auf das im August stattfindende MSC-Oldtimer-Bergrennen in Gumpersdorf. An die 30 Oldtimer, Klassik-Maschinen und Rennmotorräder waren zu bestaunen.

Ein E-Bike als Hauptgewinn

Für den Nachwuchs war ein Rennsimulator aufgebaut, bei einem Airbrusher konnte man sich Tattoos auf Zeit verpassen lassen. Der am Losstand erwirtschaftete Erlös ging komplett an die Kart-Jugend des Vereins. Und unter allen Besuchern verloste der MSC mit Sponsorenhilfe diesmal ein E-Bike.

 

 

 

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15.03.2014

 

Vorfreude auf den "Bock"

Motorradausstellung des MSC Zeilarn in der Rottgauhalle beginnt heute

Ihren Nachbau eines Oldtimer-Renngespanns, ausgestattet mit einem 140 PS starken Rotax-Schneemobilmotor, präsentieren Erich Absmeier (Fahrer) und Helmut Weber (im Beiwagen) in der Rottgauhalle. − Foto: red

Eggenfelden. Dank dem schönen Vorfrühling lassen sich die Biker heuer schon früh den Fahrtwind um die Nase wehen. Und punktgenau zu Saisonbeginn lädt der MSC Zeilarn heute, Samstag, und morgen, Sonntag, zur Motorradausstellung in die Rottgauhalle ein.

Nach dem Massenansturm bei den letzten Ausstellungen braucht man kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass die Motorradfans auch diesmal in hellen Scharen nach Gern pilgern. Am heutigen Samstag und morgen, Sonntag, wird die Rottgauhalle wieder einmal zum Mekka der Biker.

In kompakter Präsentation bekommen die Motorradfreunde Neues und Bewährtes der boomenden Branche zu sehen. Die Aussteller, vor allem Händler aus der Region, präsentieren Bikes und Biker-Zubehör in allen Variationen. Ob Motorrad, Scooter, Quad, Trike oder Custombike, jede Sparte ist vertreten. Die Hersteller haben ihre neuen Modelle an den Start gebracht und diese können hier nun bei fachlicher Beratung begutachtet werden. Beim Probesitzen auf dem "Bock" lässt sich das Fahrgefühl schon mal erahnen. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt liegt diesmal auf Fahrrädern und den immer beliebter werdenden E-Bikes.

Besucher können ein E-Bike gewinnen. Auch wer ein Faible für den Rennsport hat, ist an diesem Wochende in der Rottgauhalle richtig. Helmut Weber aus Seibersdorf hat es wieder geschafft, Rennmaschinen für die Ausstellung zu organisieren. Deren Präsentation gibt einen Vorgeschmack auf das im August stattfindende MSC-Oldtimer-Bergrennen in Gumpersdorf. Besonders stolz ist Weber auf die Präsentation eines Gespanns aus seiner eigenen Werkstatt. Den Nachbau eines Oldtimers haben er und sein Fahrer Erich Absmeier mit einem 140 PS starken Rotax-Schneemobilmotor ausgerüstet. Außerdem sind die Rennmaschinen von Fahrern aus der Region wie Sepp Sattler oder Peter und Helga Gierlinger zu besichtigen. Insgesamt rund 30 Oldtimer, Klassik-Maschinen und Rennmotor-räder hat Weber für die Veranstaltung aufgetrieben.

Wie bei allen bisherigen Ausstellungen ist die MSC-Jugendkartabteilung auch diesmal mit einem Tombolastand auf der Messe. "Die Preise können sich sehen lassen", verspricht der Club in einer Pressemitteilung und teilt ergänzend mit, dass der Erlös ausschließlich der Nachwuchsarbeit zugute komme. Seine Eignung zum Rennfahrer kann jeder an einem Fahrsimulator testen.

Unter allen Besuchern wird ein E-Bike verlost. Jede gekaufte Eintrittskarte zählt als Los. Für Speis und Trank ist durchgehend gesorgt, und auch den traditionellen "Biker-Frühschoppen" am Sonntag (10 bis 12 Uhr) hat der MSC wieder aufs Programm gesetzt.

Geöffnet ist die Motorradausstellung am Samstag von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. − red

 

 

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PNP 15.03.2014

 

Gemeinderat macht Weg für Kartbahn frei

 

Zeilarn. Für die Errichtung einer Kartbahn des MSC auf der ehemaligen Mülldeponie in Haus bei Zeilarn, auf der Flurnummer 321/2 der Gemarkung Obertürken, war es notwendig geworden, den Flächennutzungsplan der Gemeinde Zeilarn zu ändern. Dies geschah in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats (lesen Sie im unten stehenden Artikel auch, was die Bürgerinitiative, die gegen diese Übungsplatz ist, dazu sagt).

Dazu erläuterte Architekt Manfred Gramer zunächst den vorgesehenen Plan für diese Übungsanlage der Jugendabteilung des MSC. Demnach soll eine Fläche von 40 mal 40 Metern mit 50 Zentimetern Frostschutzkies als Unterbau versehen und asphaltiert werden. Die asphaltierte Fläche erhält in der Mitte eine Überhöhung mit einem Gefälle von rund zwei Prozent nach allen Seiten hin. Rund um diese Fläche von 1600 Quadratmetern soll eine Kiessickerschicht mit einer Breite von 2,50 Metern das Oberflächenwasser aufnehmen. Die Zufahrt und die vorgesehenen Parkplätze auf dem Gelände sollen mit Schotter gestaltet werden, sagte Gramer. An der Einfahrt zur gesamten Fläche werde eine Schranke angebracht. Und die rings um die Anlage bereits bestehenden Bäume dienten dann als Eingrünung der Gesamtfläche.

Mit Schreiben vom 22. Januar 2014 hatte das Landratsamt der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass für das Genehmigungsverfahren des Kartübungsplatzes, welches vom MSC Zeilarn beantragt worden war, die Änderung des gemeindlichen Flächennutzungsplans erforderlich sei. Mit Gemeinde-ratsbeschluss vom 28. Januar war die Verwaltung daraufhin beauftragt worden, das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes einzuleiten. Dies war nun geschehen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan entsprechend dem Deckblatt 14 zu ändern und ein Sondergebiet "Jugendkartsport-Übungsfläche" auszuweisen.

Im Zuge des Änderungsverfahrens werden nun die zuständigen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange um ihre Stellungnahmen gebeten. Nach deren Äußerungen und öffentlicher Auslegung des Plans folgen schließlich die Abwägungen, damit der geänderte Plan dann in Kraft treten kann. − kl

 

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PNP 15.03.2014

 

"Es soll mit aller Kraft durchgezogen werden"

Bürgerinitiative wehrt sich weiter gegen Kart-Übungsplatz bei Haid – Fragenkatalog ans Rathaus und Landratsamt

 

Zeilarn. Wenig Verständnis für den Schritt der Gemeinde, die "mit entsprechend hohem Aufwand" nun den Flächennutzungsplan ändern und damit den Kart-Übungsplatz ermöglichen wolle, hat man bei der Bürgerinitiative (BI), die gegen diesen Standort zwischen Haus und Haid opponiert. "Offenbar soll dieses Vorhaben mit aller Kraft durchgezogen werden", sagt Werner Banhirl, Sprecher der BI und selbst etwa 200 Meter entfernt vom geplanten Ort des Geschehens zu Hause.

Kosten trägt derSteuerzahler. Interessant sei aber an dem jetzt initiierten Verfahren, dass sowohl Gemeinde als auch Landratsamt bis Mitte Januar 2014 der Ansicht waren, es würde reichen, wenn sie den Anwohnern ein Immissionsgutachten präsentieren. Diese Vorgehensweise scheine aber nicht so ganz gesetzeskonform zu sein, sagt er gegenüber der PNP. Stattdessen werde jetzt der Aufwand einer Änderung des Flächennutzungsplans gesehen und auch in Kauf genommen – "die Kosten für das Verfahren trägt, wie immer, der Steuerzahler".

Banhirl hatte in der Zwischenzeit "im Auftrag der Bürgerinitiative Kartbahn von 47 betroffenen Anwohnern" einen Fragenkatalog an Bürgermeister Ludwig Matzeder geschickt. Darin hat er noch einmal betont, "dass wir nicht gegen die Kartbahn des MSC sind, sondern nur gegen den Standort." Er wäre glücklich, hätte er selbst eine zündende Idee und würde ein geeignetes Areal dafür finden, so Banhirl zur PNP. "Aber leider habe ich auch keine Lösung." Jedenfalls sind er und seine Mitstreiter davon überzeugt, dass dieser Übungsplatz für den Kart-Nachwuchs des MSC nicht an so exponierter Stelle errichtet werden solle und Haid dafür völlig ungeeignet sei.

Der vorgesehene Standort sei Teil eines stark frequentierten Naherholungsgebiets von Zeilarn und Tann, führt Banhirl an. Er liege etwa 100 m neben einem offiziell ausgewiesenen Aussichtspunkt mit einem sehr schönen Blick an einem beliebten Wanderweg, der in den Karten des Landkreises eingetragen sei. Weil die Anlage oben auf einem Hügel angesiedelt werden soll, sei die Folge, "dass der immense Lärm der Karts – auch bei einem einzigen Jugendkart zwischen 96 und 104 dB, lauter als eine stark befahrene Straße bis hin zur Lautstärke eines Presslufthammers – sich sehr gut ausbreitet und weit in der Runde zu hören sein wird", argumentiert er. Der Baumbestand um die Bahn schirme den Lärm nur geringfügig ab.

In den Fragen war deshalb auch darauf verwiesen worden, dass das Umweltministerium laut einem "Abstandserlass" aus dem Jahr 1998 mindestens 1500 m Abstand zwischen Motorsportanlagen im Freien und einer Wohnbebauung für notwendig hält. Banhirl: "Viele Anwesen sind im Bereich ab 200 m, Sonnertsham und die Wildbergsiedlung ab 1000 m vom Standort Haid entfernt."

Die meisten der 13 Fragen blieben offen. Bürgermeister Matzeder hatte verdeutlicht, dass er diese auch gar nicht beantworten könne. Der MSC sei Antragsteller des immissionsschutzrechtlichen Verfahrens zum Bau einer Kart-Übungssstrecke, nicht die Gemeinde, schrieb er. Diese sei auch nicht Genehmigungsbehörde, sondern das Landratsamt. Der Bereich der früheren Deponie Haus sei aber nach Ansicht des Gemeinderats ein möglicher Standort.

Matzeder wies in einer seiner Antworten die "unbewiesene Behauptung" der Bürgerinitiative zurück, die erhebliche Beschädigungen des Naherholungsgebiets erwartet. "Dass durch den Betrieb der Kart-Übungsstrecke eine massive Umweltbeeinträchtigung entstehen kann, wird von der Gemeinde Zeilarn nicht geteilt."

Matzeder: Alternative Standorte geprüft. Und der Bürgermeister klärte auch die Frage, ob andere Standorte untersucht und bewertet worden seien. Laut Matzeder seien sehr wohl Alternativen entlang der B20 (z.B. die ehemalige Deponie Oberndorf oder die Verlängerung des Parkplatzes des Gasthauses in Obertürken) in Erwägung gezogen worden. Und auch der Bereich der Sportanlage Gumpersdorf sei geprüft worden. Dort übrigens gab es ebenfalls heftigen Widerstand seitens der Anwohner, und letztlich wurden die Planungen an dieser Stelle fallen gelassen.

Unterm Strich bat Matzeder die Bürgerinitiative um Verständnis, dass sie sich mit der Mehrzahl ihrer Fragen ans Landratsamt wenden müsse. Das tat man dann laut Werner Banhirl auch. Zufrieden stellen ihn aber auch die Antworten von dort nicht.

Im Wesentlichen heiße es darin, dass die beteiligten Ämter den Bauantrag im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bzw. Vorgaben überprüfen und für das Landratsamt keine Freiheitsgrade bezüglich der Entscheidung bestehen, so Banhirl. Sein momentanes Fazit: "Auch wenn es gesetzlich möglich ist, an diesen Ort eine Kart-Übungsbahn zu setzen, so ist es meiner Meinung trotzdem ein Armutszeugnis für eine Gemeinde. So wie sie früher den Müll in die Landschaft gekippt haben, so setzen sie jetzt das, was sie in der Siedlung nicht haben wollen, in die freie Natur." − wa

 

 

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PNP 03.02.2014

 

Kart-Anlage: Noch keine Entscheidung

Gemeinderat stellt Zustimmung zurück – Großes Interesse

 

Zeilarn. Kaum Platz hatten die Zuhörer im Saal des Rathauses. Schließlich ging es bei der ersten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr um ein Thema, das die Gemüter erregt: Errichtung und Betrieb eines Kart-Übungsplatzes in Haid durch den MSC. Ob dieses Vorhaben verwirklicht wird und wenn ja wann, ist offen.


35 Gäste verfolgten die Debatte – Mitglieder des MSC Zeilarn und interessierte Bürger sowie Vertreter der "Bürgerinitiative Kartbahn", die gegen das Vorhaben an diesem Standort opponieren. Wie Bürgermeister Ludwig Matzeder berichtete, hatte der MSC Zeilarn für den geplanten Bau des Übungsplatzes auf der ehemaligen Deponie in Haus die immissionsrechtliche Genehmigung beim Landratsamt beantragt.


Dieses hatte daraufhin die Gemeinde gebeten, sich zur gegenwärtigen und in absehbarer Zeit beabsichtigten Nutzung im Einwirkungsbereich der Anlage zu äußern. Ferner wollte das Landratsamt wissen, ob die Gemeinde dem Ansinnen des MSC zustimmt und ob eine ausreichende Erschließung der Anlage auch in Bezug auf die Löschwasserversorgung sichergestellt sei. Laut Matzeder hat das Landratsamt darüber hinaus mitgeteilt, dass für das vom MSC beantragte Genehmigungsverfahren eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich sei.


Keine Probleme beim Löschwasser.


In der Stellungnahme habe man deutlich gemacht, so Matzeder, dass sich der geplante Kart- Übungsplatz im Bereich der ehemaligen "Deponie Haus" befinde. Laut einem Bescheid des Landratsamtes von 2011 "wurde der Altlastenverdacht für die ehemalige Deponie nutzungs-orientiert ausgeräumt". Das Gelände befinde sich rund 250 Meter von der nächsten bestehenden Bebauung entfernt. Eine bauliche Nutzung im Einwirkungsbereich des geplanten Übungsplatzes sei nicht vorgesehen, so der Bürgermeister. Die geplante Anlage sei verkehrsmäßig erschlossen, ein Trinkwasseranschluss sei für die Trainingszeiten nicht erforderlich. Die sanitäre Situation werde laut MSC durch Dixi-Toiletten geregelt. Bei Veranstaltungen komme der Trinkwasserwagen des Vereins zum Einsatz.


FFW-Kommandant Andreas Lechl hatte zur Löschwasserversorgung darauf verwiesen, dass die bereitgestellten ABC-Feuerlöscher ausreichend seien. Zudem befinde sich für einen Erstangriff ein Löschbunker mit 15 Kubikmeter Inhalt in 100 Meter Entfernung, und weiter stehe der Löschweiher in Unterhaid bis zum Eintreffen eventuell zusätzlicher und notwendiger Kräfte zur Verfügung.
Weil vom federführenden Landratsamt Rottal-Inn die Änderung des Flächennutzungsplanes gefordert wird, schlug Bürgermeister Matzeder dem Gremium vor, die Entscheidung über die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zu vertagen. Zudem informierte er, dass einen Tag vor der Sitzung ein Schreiben der "Bürgerinitiative Kartbahn" mit 13 Fragen eingegangen sei, das dem Gemeinderat zur Kenntnis vorgelegt worden war.


Wegen der Kürze der Zeit sei eine Beantwortung dieser Fragen nicht möglich, sagte der Bürger-meister. Man werde das Schreiben prüfen und dann antworten. Der Gemeinderat werde in der nächsten Sitzung darüber informiert. Das Gremium beschloss letztlich, nach dem Vorschlag von Matzeder zu verfahren. Die vom Landratsamt geforderte Änderung des Flächennutzungsplanes will man ebenfalls in der kommenden Sitzung behandeln.


− kl

 

 

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PNP 24.01.2014

 

Neue Runde im Streit um Kart-Übungsplatz

MSC stößt mit geplanten Bau eines Trainingsareals für Nachwuchsfahrer erneut auf Widerstand – Gegner sammeln Unterschriften  von Carsten Ruge

Hier soll der Übungsplatz für den Kartnachwuchs entstehen. Jugendleiter Bernhard Waldher (links) und MSC-Vorsitzender Konrad König können den Widerstand dagegen nicht nachvollziehen.  − Fotos: Ruge/MSC

Zeilarn. Auf der Suche nach einem neuen Übungsplatz für den Kartnachwuchs ist der MSC Zeilarn in der Nähe von Haus auf dem Grundstück einer früheren Mülldeponie fündig geworden. Doch gegen das Bauvorhaben des Clubs gibt es Widerstand seitens einiger Bürger. Nicht zum ersten Mal, dass der MSC mit Problemen in seinem Bemühen um einen passenden Standort zu kämpfen hat.


Rückblick: Bis 2012 konnten die Kinder und Jugendlichen des MSC auf dem Gelände der Baustoff-werke Schlagmann trainieren. Doch das Unternehmen braucht diesen Platz jetzt selbst. Übergangsweise üben die Nachwuchsfahrer dort zwar noch, jedoch unter erschwerten Bedin-gungen. Als neuer Standort war zunächst ein Gemeindegrundstück auf dem Sportgelände in Gumpersdorf angedacht. Doch gegen dieses Vorhaben regte sich Widerstand bei den Anliegern. Diese befürchteten eine erhebliche Lärmbelästigung. Zudem gab es eine Reihe von Auflagen (unter anderem zum Hochwasserschutz), die für den MSC nicht finanzierbar waren.

Um weiter erfolgreich zu sein, muss die Kartjugend trainieren können. Doch die Suche nach einem neuen Standort ist schwierig.


Gemeinde unterstützt Vorhaben des Vereins


Im November 2013 wurde im Gemeinderat eine Alternative besprochen. Der MSC-Karttrainingsplatz, auf dem die Jugend zweimal pro Woche (jeweils 17.30 bis 20 Uhr) ihre Runden dreht, könne auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie in Haus auf einer Fläche von 45 mal 40 Metern entstehen, hieß es. Einstimmig gab das Gremium grünes Licht für die Planung. Derzeit führt das Landratsamt eine immissionsschutzrechtliche Prüfung durch. Fällt diese zu Gunsten des MSC aus, kann das Bauvor-haben umgesetzt werden.
Doch auch dieses Mal gibt es Proteste. Unter dem Namen "Bürgerinitative Kartbahn" sind 40 Unter-schriften gegen die Errichtung des Übungsplatzes zusammengekommen. Die Bedenken der Gegner hat Günter Dedié in einem Schreiben an die PNP zusammengefasst. Er befürchtet, dass sich der Lärm der Karts durch die Lage des Platzes auf einer Anhöhe ausbreite und die angrenzenden Bewohner belästige. Das stößt beim MSC auf Unverständnis.


"Der nächste Nachbar ist 250 Meter vom Übungsplatz entfernt", sagt Vorsitzender Konrad König. Zudem biete die Bewaldung, die das Gelände umschließt, einen natürlichen Schallschutz. Ihm pflichtet Jugendleiter Bernhard Waldher zu: "Ich wohne selbst in einer nahe gelegenen Siedlung und höre zurzeit nicht einmal die Waldarbeiten mit der Motorsäge."


Im Rathaus steht man dem Club zur Seite: "Der Gemeinderat unterstützt die Absicht des MSC Zeilarn, hier einen Übungsplatz zu erstellen", sagt Bürgermeister Ludwig Matzeder. Er weist ebenfalls auf die Geschütztheit des Platzes und die große Entfernung zu den nächsten Wohn-häusern hin.


Der befürchtete Lärm ist aber nicht das einzige Argument der Gegner. Dedié vermutet, dass das Gelände an sich und dessen Nutzung ausgeweitet wird. Er glaubt, dass bauliche Maßnahmen wie feste sanitäre Anlagen und das Errichten eines Vereinsheims zu einem späteren Zeitpunkt folgen könnten und der Übungsbetrieb sukzessive gesteigert wird. Dedié spricht von einer "Salamitaktik", die dazu diene, möglichst viele baurechtliche Auflagen zu unterlaufen.


König und Waldher weisen diese Spekulationen zurück. Es soll lediglich ein Platz für das Training der Jugendlichen geschaffen werden, versichern sie. Und auch ein Ausbau kommt nicht in Frage: "Die Fläche ist schon rein technisch nicht vergrößerbar", erklärt König. Am Rand des Platzes fällt das Gelände zu allen Seiten stark ab, wodurch es auf natürliche Weise begrenzt ist.


Die Angst vor "nächtlichen Feten", wie Dedié schreibt, halten die MSC-Funktionäre ebenfalls für völlig unbegründet. König: "Zurzeit haben wir 20 Jugendliche im Alter von 6 bis 20 Jahren, wobei der Großteil unter 16 Jahren und damit minderjährig ist." Bürgermeister Matzeder ergänzt, dass zudem eine Schranke vor dem Platz installiert und gegebenenfalls das Gelände umzäunt werde.


Ganz grundsätzlich sieht Günter Dedié duch die Kartfahrer eine "gravierende Beeinträchtigung des Freizeitwerts für Spaziergänger und andere Erholungssuchende aus Zeilarn und Tann". Zumal neben dem Trainingsbetrieb bereits zwei Rennen geplant seien.


Dazu stellt der Bürgermeister klar, dass es in der Sportart Kart-Slalom, den die Nachwuchsfahrer betreiben, keine Rennen gebe. Es sei immer nur ein Fahrzeug auf der Strecke. Ziel sei, einen Pylonenkurs möglichst schnell zu bewältigen. Was die beiden Veranstaltungen angeht, so handelt es sich laut Matzeder zum einen um eine überörtliche Meisterschaft und zum anderen um eine Aktion im Rahmen des Ferienprogramms. "Die Eltern sind in der Vergangenheit sehr froh über dieses Angebot gewesen", betont Waldher. Außer diesen beiden Terminen werde es keine Wochenendveranstal-tungen geben.


Trotz aller Beteuerungen des MSC sind die Fronten zwischen den Motorsportlern und den Kritikern um Dedié verhärtet. Der Vorstand ging nach eigenen Worten bereits kurz vor Weihnachten auf Dedié zu. Ein Gespräch zwischen beiden Parteien wurde jedoch ergebnislos abgebrochen. Ohnehin kann man beim Verein den Protest Dediés nicht nachvollziehen. "Er wohnt rund zwei Kilometer von dem angedachten Gelände entfernt und ist selbst gar nicht betroffen", so König und Waldher. Dedié wiederum befürchtet, dass solche Projekte eine negative Auswirkung auf die Ortsentwicklung haben. Dabei müsste man sich gerade über dieses Thema intensiv Gedanken machen, "damit Zeilarn nicht immer weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt."

 


Jugendabteilungdroht das Aus

 


Aber gerade der 320 Mitglieder starke Motorsportclub sieht sich als überregionaler Repräsentant. Die Jugendlichen erreichten bei der bayerischen Meisterschaft 2013 jeweils einmal den ersten, zweiten und dritten Platz. 2012 gab es sogar einen zweiten und dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften, sowie den Vize-Titel in der Mannschaftswertung zu feiern.
"Wenn man soweit umherreist und den Namen Zeilarn in ganz Deutschland bekannt macht, funktioniert das nur, wenn man gut trainieren kann", sagt Vorsitzender Konrad König. "Deshalb brauchen wir ein Trainingsgelände. Andernfalls stehe die Jugendabteilung des Clubs über kurz oder lang vor dem Aus."


 

 

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PNP 21.11.2013

 

 

Ehemalige Mülldeponie als Trainingsgelände?


Zeilarn: In die Frage, wo die Kartjugend des MSC künftig trainieren kann, ist wieder Bewegung gekommen. Im Gemeinderat war diese Angelegenheit erneut Thema. Und es gibt offenbar einen neuen Standort für das Gelände.

Zur Vorgeschichte: Jahrelang hatte der Kartnachwuchs des MSC Zeilarn auf dem Lagerplatz der Firma Aigner in Narrenham seine Trainingseinheiten absolvieren können. Weil das Fuhrunternehmen dieses Gelände nun selbst brauchte, konnte es der Verein nicht mehr nutzen. So war der MSC seit dem Sommer 2012 auf der Suche nach einem neuen, geeigneten Trainingsgelände.

Im Herbst letzten Jahres war man zu der Überlegung gekommen, auf dem Sportgelände von Gumpersdorf eine Übungsmöglichkeit zu schaffen – und zwar auf einem Grundstück, das der Gemeinde gehört. Im November 2012 hatte der Gemeinderat sein grundsätzliches Einverständnis zum Bau des Trainingsplatzes in einer Größe von etwa 1000 Quadratmetern südwestlich der Stockbahnhalle in Gumpersdorf signalisiert – auch, weil das Landratsamt das Areal für geeignet erachtet hatte. Doch gegen dieses Vorhaben regte sich massiver Widerstand bei den Anliegern. Der Gemeinderat stellte im Januar dieses Jahres die Angelegenheit so lange zurück, bis geklärt ist, ob aufgrund der Richtlinien die Errichtung der Übungsstrecke überhaupt möglich ist.

Nun gibt es eine neue Entwicklung. In der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete Architekt Manfred Gramer über die Planung des MSC-Karttrainingsplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie in Haus in der Gemarkung Obertürken. Dort könnte auf einer Fläche von 45 mal 40 Metern das Übungsgelände für die Jugend entstehen. Das Landratsamt werde nun im Rahmen des immissionsrechtlichen Verfahrens die betroffenen Behörden anhören, sagte Bürgermeister Ludwig Matzeder. Mit 14:0 stimmte das Gremium der vom Architekten beschriebenen Planung zu. Es ermächtigt den Bürgermeister, bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren die Zustimmung der Gemeinde zu erteilen.

 

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