. Startseite
 . Kurzportrait
 . Jugendkart
 -  Motocross
 . Oldtimer-Rennen
 .  Motorradaustellung
 .  Rock am Windrad
 .  Fotoalbum
 .  Terminkalender
 .  Presseberichte
 .  Gästebuch
 .  Links
 .  Kontakt
 .  Impressum

PNP 30.11.2018

 

Daniel Wagner steuert den MSC

Zum Nachfolger von Vorstand Konrad König gewählt – 2. Bürgermeister Gschwendtner: Verein ein "Aushängeschild der Gemeinde"

Nach den Neuwahlen: (von links) 2. Bürgermeister Karl Gschwendtner, die Beisitzer Tobias Schleindls-perger und Simon Waldher, Sportwart Wolfgang Biss, Vorsitzender Daniel Wagner, Kassiererin Theresa Lippl, 2. Vorsitzender Sandro Erber, 2. Schriftführerin Ramona Friedl, Beisitzer Michael Hölzlwimmer, Marion Wagner (Öffentlichkeitsarbeit), Beisitzer Rainer Biss und 2. Kassiererin Johanna Kalischko. −Foto: red

Zeilarn. Die Neuwahlen waren das zentrale Thema bei der Jahreshauptversammlung des Motorsportclubs. Und sie brachten einen Führungswechsel.

Daniel Wagner ist neuer Vorsitzender. Er folgt Konrad König nach, der nicht mehr kandidiert hatte. Weiter im Vorstand sitzen: 2. Vorsitzender Sandro Erber, Schatzmeisterin Theresa Lippl und ihre Stellvertreterin Johanna Kalischko, Schriftführerin Martina König und und ihre Stellvertreterin Ramona Friedl, Jugendleiter Robert Stadler und sein Stellvertreter Stefan Kammerbauer, Sportwart Wolfgang Biss und Marion Wagner (Öffentlichkeitsarbeit). Beisitzer sind Hans Auer, Rainer Biss, Tobias Schleindlsperger, Simon Waldher und Michael Hölzlwimmer. Hilde Miedl und Adi Wolferseder bleiben weiterhin Kassenprüfer.

Rückblick auf vielesportliche ErfolgeKonrad König ließ die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren. Besonderer stolz sei er auf die vielen sportlichen Erfolge der Kartfahrer. Auch Wolfgang Biss hatte als Sportwart nur Positives zu berichten und lobte den Einsatz aller Fahrer.

Der Bericht von Schatzmeisterin Theresa Lippl verdeutlichte, dass der MSC über geordnete Finanzen verfügt. Die Prüfer Hilde Miedl und Adi Wolferseder bescheinigten vorbildliche und saubere Buchführung, die Entlastung der Vorstandschaft war reine Formsache.

Thomas Kunz, Vorstandsstellvertreter der DMV Landesgruppe Südbayern, fand ebenso lobende Worte. Vor allem aber hob er die engagierte Vereinsarbeit hervor.

Zweiter Bürgermeister Karl Gschwendtner nannte den MSC ein "Aushängeschild für Zeilarn". Die Vorstandschaft sei sehr aktiv, und so könne der Verein erfolgreich sein. Er bedankte sich beim Vorstand und allen Mitgliedern für das gute Miteinander.

Der neue MSC-Chef Daniel Wagner freute sich über das Vertrauen der Mitglieder. Im Namen des gesamten Vereins bedankte er sich bei seinem Vorgänger Konrad König für dessen Engagement und für die äußerst gute Zusammenarbeit. − red

 

 

 

zum Seitenanfang


PNP 06.10.2018

Titel-Krone aufgesetzt

Josef Sattler/Uwe Neubert Internationaler Deutscher Meister Seitenwagen – 2019 WM-Start

Der Konkurrenz davon gefahren: Josef Sattler mit seinem Beifahrer Uwe Neubert. −Foto: Rüger

Ein 2. Platz und ein 3. Rang zum Saisonabschluss auf dem Hockenheimring – das reichte für Josef Sattler aus Triftern und Beifahrer Uwe Neubert aus St. Egidien, um sich bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (Seitenwagen) die "Krone" aufzusetzen.
Dabei sah es anfangs nicht so gut aus, Sattler konnte auf Grund eines grippalen Infekts nicht an der ersten Qualifikation teilnehmen. In der zweiten Qualifikation raste das Duo dann bereits in der dritten Runde auf den 2. Startplatz.

Ausgelassene Freude bei den Fans und beim Team . −F.: hr


Den "Sack zu machen" konnten Sattler/Neubert bereits im Samstags-Rennen mit einem 2. Platz hinter Kretzer/Bosch (D) und vor Mike Roscher/Anna Burkard (D). Der Punkte-Vorsprung reichte zum Titelgewinn. Im Sonntags-Rennen lieferten sich die Top-Drei spannende Duelle, am Ende siegte, wie im ersten Rennen, das Team Kretzer/Bosch. Sattler wurde hinter Streue/Daalhuizen sicherer Dritter.
Und dann wurde mit den mitgereisten Fans und mit dem Team ausgiebig gefeiert. Näch-ste Saison wird das Team Sattler/Neubert in der Sidecar-WM antreten. − red

Mächtig stolz: Josef Sattler (links) und Uwe Neubert. −F.: hr

 

zum Seitenanfang


PNP 05.10.2018

 

 

DM-Triumph: Pfitzenmaier und Stadler fahren allen davon

Kart-Slalom-Talente des MSC Zeilarn bei den DMV-Endläufen in Neuötting in ihren Klassen Deutscher Meister – Top auch in der Club-Wertung

 

Super bei der "Deutschen" unterwegs – die Kartslalom-Piloten des MSC Zeilarn. Hinten von links: Stefan Kammerbauer (Trainer), Markus Hansbauer, Florian Lindlbauer, Lukas Stadler, Lisa Hirschberger, Verena Straubinger und Robert Stadler (Trainer). Vorne von links: Justin Kammerbauer, Daniel Schoßböck, Franziska Pfitzenmaier, Quirin Wörmann und Markus Stadler. Es fehlt Sebastian Winkels. −Foto: red

Doppelter DM-Triumph! Der MSC Zeilarn jubelt, denn die beiden Kartslalom-Piloten Franziska Pfitzenmaier (Klasse 2) und Lukas Stadler (Klasse 5) haben sich nach einer spannenden Entscheidung den Deutschen Titel gesichert. "Ein hervorragendes Ergebnis, besser hätte es für uns einfach nicht laufen können", freuten sich die Jugendleiter Robert Stadler und Stefan Kammerbauer.
Alle Piloten und die Mannschaften haben Top-Ränge eingefahren – und so triumphierte der MSC Zeilarn auch in der Club-Wertung. Einen großen Erfolg erzielte außerdem die 1. Mannschaft des MSC Zeilarn. Mit Unterstützung der Mannschaftsfahrer Lisa Hirschberger, Florian Lindlbauer und Sebastian Winkels erreichten Lukas Stadler und Verena Straubinger bei 21 Mannschaften den grandiosen 3. Platz.


Die Youngsters (Jugend-Mannschaft) mit Franziska Pfitzenmaier, Justin Kammerbauer, Daniel Schoßböck und Quirin Wörmann bewiesen ebenfalls viel Können und erzielten einen 5. Platz (eigene Mannschaftsklasse mit Fahrern der Jahrgänge 2010 – 2006).


Von den acht startberechtigten Einzel-Fahrern konnten auch Markus Hansbauer mit Rang drei, Markus Stadler mit einem 6. Platz und Justin Kammerbauer mit Platz sieben (alle in der Klasse 3) Top-Platzierungen erreichen. Auch die weiteren Piloten erzielten überwiegend Platzierungen im vorderen Mittelfeld und errangen so ein tolles Ergebnis für die Teams und die Club-Wertung.


Vor diesen Erfolgen stand eine Saison voll harter Trainingsarbeit und erfolgreicher Qualifikations-Rennen. In sechs Vorläufen der Region Südbayern in Teisendorf, Marktleuthen, Coburg, Tacherting, Zeilarn und Neuötting galt es, sich gegen die harte Konkurrenz durch zu setzen. Gefahren wird hierbei nicht Kart gegen Kart, sondern im Einzelzeitfahren gegen die Uhr. Dazu wird ein Parcours mit Pylonen aufgestellt, der von den Fahrern im Alter von acht bis 23 Jahren mit 6,5 PS-starken Karts schnellst-möglich zu durchfahren ist. Auf Grund der hervorragenden Leistungen als Einzelfahrer und Mannschaft konnten sich elf von 17 aktiven Kart-Piloten für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften des Deutschen Motorsport-Verbandes (DMV) im Jugend-Kart-Slalom qualifizieren.


Die Endläufe fanden auf dem Neuöttinger Dult-Platz statt, wo sich mehr als 200 Nachwuchsfahrer mit viel Geschick und Nervenstärke bei teils schwieriger Witterung einer starken Konkurrenz stellten. An zwei Renntagen wurden jeweils drei Läufe durchgeführt. Die beiden besten Wertungen je Renntag ergaben in Summe die Gesamtfahrzeit und bestimmten so die Platzierung.


Die Ergebnisse

Klasse 1:
Daniel Schoßböck (Platz 18), Quirin Wörmann (Platz 20)


Klasse 2:
Franziska Pfitzenmaier (1. und DM)

,
Klasse 3:
Markus Hansbauer (Platz 3), Markus Stadler (Platz 6), Justin Kammerbauer (Platz 7)


Klasse 5:


Lukas Stadler (1. und DM)


Klasse 6:
Verena Straubinger (Platz 17)


Mannschaftswertung:
Zeilarn I (Platz 3), Youngsters (Platz 5)


Clubwertung:
MSC Zeilarn (Platz 1) − rs

 

 

zum Seitenanfang


PNP 18.09.2018

 

 

 

Sattler/Neubert vor IDM-Titel

Seitenwagen-Gespann feiert in Assen zwei Erfolge und übernimmt Führung in der Gesamtwertung – Finale in Hockenheim

Ganz oben – Josef Sattler und Uwe Neubert. −F.: Eisele

 

Perfekt unterwegs! 50 Punkte haben Josef Sattler aus Triftern und sein Beifahrer Uwe Neubert aus St. Egidien bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (Seitenwagen) eingefahren und nach den beiden Erfolgen in Assen die Führung im Gesamtklassement übernommen. Der Vorsprung beträgt 20 Punkte, noch stehen zwei Läufe aus, Ende September wird das Finale auf dem Hockenheimring ausgetragen.
Das war spannend: Erst in der letzten Runde überholten Josef Sattler/Uwe Neubert die elf Runden lang führenden André Kretzer/Björn Bosch. Nachdem sich André Kretzer und Beifahrer Björn Bosch mit ihrer LCR F1 Suzuki 1000 ccm im zweiten Qualifying auf Platz eins des Starting-Grids gesetzt hatten, verteidigten sie den "Platz an der Sonne" elf Runden lang auf dem TT Circuit Assen. Über vier Runden hielten sich auch die Niederländer John Smits/Gunther Verbrugge (RCN F1 Yamaha 1000) auf Rang zwei, ehe Josef Sattler und Beifahrer Uwe Neubert (Adolf RS1 F1 BMW 1000) durchstachen und sich auf die Verfolgung ihrer deutschen Konkurrenz machten.
"Es war nicht einfach", gestand Sattler bei der Siegerehrung, "denn André war sehr schnell, aber im Laufe des Rennens habe ich drei Stellen fest gestellt, an denen wir sie überholen könnten." Aber da waren urplötzlich eine Runde vor Schluss in der Schikane vor Start und Ziel die Franzosen Aymeric Dejonghe/Marienne Couillard mit ihrem kurzen LCR F2 Honda 600 ccm im Weg. Kretzer/Bosch hatte das Pärchen bei der Überrundung noch kurz vorher problemlos passiert, aber Sattler/Neubert mussten einen kleinen Bodycheck riskieren. "Wir wären fast raus geflogen, als wir uns etwas touchiert haben", schmunzelte Josef Sattler später.

Nicht zu stoppen – Josef Sattler/Uwe Neubert fuhren in Assen zwei Siege ein. −F.: Eisele


So ging es mit Top-Speed in die letzte der zwölf Runden. Sattler/Neubert holten auf der Geraden auf, wollten aber nichts riskieren, nahmen in der Strubben-Kurve viel Schwung mit und kassierten Kretzer/Bosch ein. Im Ziel betrug der Vorsprung auch nur eine Gespann-Länge. "Es war für mich ein brutal schönes Rennen", strahlte Sattler am Schluss, "jetzt geht es in den Endspurt."
Den Start im zweiten Rennen gewannen André Kretzer/Björn Bosch mit ihrer LCR F1 Suzuki 1000 ccm. Dahinter folgten Josef Sattler/Uwe Neubert (Adolf RS1 F1 BMW 1000) und die starken französischen Gast-Starter Manuel Moreau/Sebastien Arifon.
Aber auch Mike Roscher und seine schweizer Beifahrerin Anna Burkard legten einen Blitzstart hin. Mit ihrer LCR F1 BMW 1000 zischten sie in Runde eins sogar kurzfristig an Sattler/Neubert vorbei. Aber in der Folge nahm Mike Roscher das Tempo heraus. "Wir könnten zwar schneller fahren, aber letztlich kostet uns das nur mehr Geld", gab er zu bedenken, "wir wissen, was wir können, aber wir haben so mehr Spaß und außerdem Reifen für das Finale in Hockenheim geschont."
Nichts geschont haben die beiden zur Zeit besten deutschen Seitenwagen-Teams Sattler/Neubert und Kretzer/Bosch. Bis in Runde sieben führte das Suzuki-Duo, dann waren Sattler/Neubert vorbei an ihren Konkurrenten. Sattler: "Wir hatten schon einige Rutscher drin, aber dann konnten wir doch vorbei ziehen und am Ende den Vorsprung ausbauen." Die Franzosen Moreau/Arifon, die im ersten Rennen trotz einer Durchfahrt-Strafe auf Platz fünf ankamen, wurden mit knapp 17 Sekunden Rückstand Dritte. − red

 

 

 

zum Seitenanfang


PNP 18.09.2018

 

Mit guten Chancen zur DM

MSC Zeilarn: Elf Kart-Slalom-Piloten messen sich in Neuötting mit der nationalen Elite

Gut gerüstet – die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn. Im Bild, hinten von links: Florian Lindlbauer, Robert Stadler (Trainer), Markus Stadler, Lukas Stadler, Stefan Kammerbauer (Trainer) und Markus Hansbauer. – Vorne von links: Daniel Schoßböck, Quirin Wörmann, Franziska Pfitzenmaier und Lisa Hirschberger. Es fehlen: Justin Kammerbauer, Verena Straubinger und Sebastian Winkels. −Foto: Schleindlsperger

Die Sommerpause ist vorbei, es geht wieder rund bei den Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn. Die Mannschaft um die beiden Jugendleiter Robert Stadler und Stefan Kammerbauer startet am kommenden Wochenende in Neuötting (am Festplatz im Gewerbegebiet am Hergraben) bei den Deutschen Meisterschaften.


Rückblickend konnte der Kart-Slalom-Nachwuchs sehr gute Ergebnisse erzielen. Nicht nur bei den Bayerischen Meisterschaften gewannen die Fahrer drei von insgesamt sechs Titeln (Klasse 1, 3 und 5), sie behaupteten sich auch in der Landesgruppe Südbayern und triumphierten in den Klassen 2 und 3.
Vor den Erfolgen standen harte Trainingseinheiten und spannende Qualifikationsrennen. In sechs Vorläufen der Region Südbayern in Teisendorf, Marktleuthen, Coburg, Tacherting, Neuötting und Zeilarn galt es, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. Gefahren wurde nicht Kart gegen Kart, sondern im Einzel-Zeitfahren gegen die Uhr. Die vier besten Resultate jedes Fahrers sind für die Qualifikation zu den Endläufen der Deutschen Meisterschaft des DMV (Deutscher Motorsport-Verband) gewertet worden.


Auf Grund der hervorragenden Leistungen lösten elf aktive Fahrer die DM-Tickets. Nachfolgend die qualifizierten Piloten des MSC Zeilarn mit ihren Platzierungen in der Landesgruppe Südbayern.
Klasse 1: Quirin Wörmann (2. Platz, Bayerischer Meister), Daniel Schoßböck (4. Platz). – Klasse 2: Franziska Pfitzenmaier (Meisterin LG Südbayern, Bayerische Vize). – Klasse 3:Markus Stadler (Mei-ster LG Südbayern, Bayerischer Meister), Markus Hansbauer (Vize LG Südbayern, Bayerischer Vize), Justin Kammerbauer (3. Platz). – Klasse 4: Lisa Hirschberger (4. Platz). – Klasse 5: Lukas Stadler (2. Platz, Bayerischer Meister), Florian Lindlbauer (5. Platz, Bayerischer Vize). – Klasse 6: Verena Straubinger (4. Platz), Sebastian Winkels (5. Platz).-rs

 

 

 

zum Seitenanfang


PNP 11.09.2018

 

 

Berg-Preis nach einer perfekten Saison

Peter und Helga Gierlinger fahren Konkurrenz im Rotax-Classic-Gespann davon – Team-Chef Helmut Weber top-zufrieden

 

Der Konkurrenz enteilt – Peter und Helga Gierlinger triumphierten beim deutschen Berg-Preis. −F.: red

 

Der internationale deutsche Berg-Preis ist entschieden – und am Ende hatten Peter und Helga Gierlinger aus Kirchweidach im Rotax-Classic-Renn-Gespann von Helmut Weber (MSC Zeilarn) die Nase vorne. Bei dieser Serie, die aus drei Doppel-Veranstaltungen und damit sechs Rennen besteht, setzte sich das schnelle Ehepaar in der Kategorie 3 für klassische Motorräder mit Seitenwagen bis 1100 ccm durch.
Mit Maximum anPunkten ins FinaleIn den beiden abschließenden Läufen im sächsischen Lückendorf holten sich die Gierlingers einen Sieg und einen 2. Platz. In dem Luftkurort in der Oberlausitz an der tschechischen Grenze fand das Finale statt. Für einen Paukenschlag sorgten Peter (56) und Helga Gierlinger (55) bereits im Training für den ersten Renntag. Die Führenden in der Gesamtwertung, die bei den Auftakt-Veranstaltungen in den österreichischen Orten Landshaag und Julbach das Maximum an Punkten eingefahren hatten, markierten gleich eine Bestzeit. Ihre 1:39,92 Minuten für die selektive Bergstrecke wurden nicht übertroffen.
Dann jedoch trat im ersten Wertungslauf der Fehlerteufel auf den Plan. Nur mit Mühe erreichte das Gespann von Helmut Weber (Seibersdorf) das Ziel. Woran es gelegen hatte, blieben bis zum letzten Lauf verborgen. Auf Verdacht wurden einfach mal die Bauteile gewechselt. "Ganz einwandfrei lief die Maschine noch nicht", gestand Peter Gierlinger, "aber wir kamen wieder ins Ziel und die Zeit hat in Addition mit dem er-sten Lauf für Platz zwei in der Wertung am Samstag gereicht." Durch diesen Erfolg war der Berg-Preis-Gesamtsieg vorzeitig sicher und so ging das Motorsport-begeisterte Ehepaar Tags darauf guter Dinge zum Trainingslauf an den Start. Dieser verlief besser, wenngleich nicht optimal. 1:43,00 stand für die Gierlingers als Minuten-Zeit zu Buche. Zwischen Training und Wertungslauf war dann keine Reparatur mehr möglich. Die Aussetzer hielten sich aber in Grenzen, so dass mit einer 1:41,00 trotzdem die Bestzeit in diesem Lauf möglich war.
In der Mittagspause wurden nochmals elektrische Bauteile ausgetauscht – in der Hoffnung, den Fehler zu beheben. Tatsächlich funktionierte das Haller-Rotax-Gespann perfekt. Nach einem super Start holten sich Peter und Helga Gierlinger mit einer 1:39-Bestzeit als schnellstes Gespann die Tageswertung. Nach den Rängen drei und zwei in den Jahren zuvor war der Titel die Krönung einer tollen Saison.
Auch der Saisonabschluss in Spielberg auf dem Red Bull-Ring beim Mega-Classic-Event mit 360 Gesamt-Startern in allen Klassen, darunter die Seitenwagen-Klasse mit 35 Gespannen, verlief super. Peter Gierlinger, der hier Hans Hölzlwimmer vom MSC Zeilarn als Beifahrer im "Boot" hatte, musste sich mit dem 650 ccm Zwei-Takt-Renner gegen Gespanne mit mehr als 1000 ccm messen. Es wurden verschiedene Einstellungen gegenüber den voran gegangenen Rennen verändert, um das Gespann für die Rundkurs-Veranstaltung gut zu präparieren.
Abschluss: Zweiter auf Red Bull-RingDie Qualifikations-Läufe am Samstag wurden mit Startplatz zwei abgeschlossen – und am Sonntag behaupteten Peter Gierlinger und Hans Hölzlwimmer trotz kleiner technischer Schwierigkeiten die hervorragende Platzierung, was die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit des Motors unterstrich. Mächtig stolz zeigte sich Team-Chef Helmut Weber über das Abschneiden und sprach auch den Helfern für ihren Einsatz am Renn-Gespann ein dickes Kompliment aus – Roland Schindlmeier aus Brombach (Elektrik) und Karl Schacherbauer aus Seibersdorf (Schlosser- und Schweißer-Arbeiten). − red

 

 

zum Seitenanfang


PNP 23.07.2018

 

 

 

MSC Zeilarn fährt vier Titel ein

"Bayerische": Kart-Piloten des Ausrichters außerdem noch vier Mal Zweiter und einmal Dritter

Erst am Freitag Abend noch ein Training, dann am Samstag die Einweihung des neuen Kart-Platzes und schließlich am Sonntag die Endläufe zur Bayerischen Meisterschaft DMV. Drei Tage lang Vollpro-gramm hat es beim MSC Zeilarn gegeben, der mit einer perfekten Organisation aufwartete und super erfolgreich gewesen ist. Vier Titel und vier Vize-Ränge sowie einen 3. Platz hat sich der Ausrichter gesichert, der 13 Kinder ins Rennen schickte.


Aus sieben verschiedenen Vereinen (MSC Coburg, MSC Marktleuthen, MSC Vohburg, MSC Teisendorf, MSC Tacherting, AMC Neuötting, MSC Zeilarn) gingen die Kids an den Start. 61 Fahrer stellten sich der Herausforderung, die schnellste Zeit zu erreichen und dabei fehlerfrei im "Pylonenwald" zu bleiben. Bei umgefahrenen Hütchen gab es Strafpunkte. Bei der Siegerehrung hat 2. Bürgermeister Karl Gschwendtner den MSC Zeilarn als großes Aushängeschild der Gemeinde bezeichnet.

Die Ergebnisse:
Einzel:
Klasse 1: 1. Quirin Wöhrmann; 4. Daniel Schoßböck; 7. Jonas Größlinger.
Klasse 2: 2. Franziska Pfitzenmaier.
Klasse 3: 1. Markus Stadler; 2. Markus Hansbauer; 4. Justin Kammerbauer; 5. Maximilian König.
Klasse 4: 5. Lisa Hirschberger.
Klasse 5: 1. Lukas Stadler; 2. Florian Lindlbauer.
Klasse 6: 3. Verena Straubinger; 6. Sebastian Winkels.


Mannschaften:
1. MSC Zeilarn Youngsters I (Justin Kammerbauer, Franziska Pfitzenmaier, Qurin Wöhrmann, Daniel Schoßböck);

2. MSC Zeilarn I (Lukas Stadler, Florian Lindlbauer, Verena Straubinger, Lisa Hirschberger, Sebastian Winkels).


Nächster Termin: 22./23. September Endlauf zur Deutschen Meisterschaften DMV in Neuötting.− rs

 

 

zum Seitenanfang


PNP 21.07.2018

 

 

Segen für den Kartplatz

Offizielle Inbetriebnahme mit buntem Rahmenprogramm – MSC investiert rund 1000 Arbeitsstunden

Pfarrer i. R. Gottfried Hinterberger gab dem Kartplatz den kirchlichen Segen. MSC-Vorstand Konrad König (rechts) und viele Vereinsmitglieder wohnten der Zeremonie bei. − Fotos: Schleindlsperger

Zeilarn. Große Freude beim MSC Zeilarn: Nach langer Suche und knapp eineinhalb Jahren Bauzeit ist es geschafft, der Kartplatz wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nun hat man endlich ein "Zuhause" in Haid gefunden.

MSC-Vorstand Konrad König blickte im Rahmen der Feierlichkeiten zurück und meinte: "Es war nicht einfach, einen geeigneten Platz zu finden." Eine unendliche Geschichte habe ein "Happy End" gefunden. Von Dezember 2016 bis Mai dieses Jahres hätten die Arbeiten gedauert. Etwa 1000 Arbeitsstunden seien laut König geleistet worden. Rund 1200 m³ Erde habe man abgetragen und anschließend wieder mit Kies aufgefüllt. Was jetzt noch benötigt werde, sei eine Unterstellmöglichkeit für Go-Karts, Pylonen und sämtliche Arbeitsgeräte. Außerdem stünden einige Arbeiten im Außenbereich um den geteerten Platz an.

Den Auftakt der Feier machten die "Diamond Dancers" von der Tanzgruppe des MSC Zeilarn.

Zu den Gästen zählten bei der Einweihung unter anderem Vertreter des Dachverbands der Landes-gruppe Südbayern, Jugendleiterin Anja Schreiner, Geschäftsführer Daniel Fuchs, 2. Vorstand und Schatzmeister Thomas Kunz sowie einige Gemeinderäte und Ehrenbürger Hans Hüttinger sen. Auch viele Nachbarn waren der Einladung gefolgt und freuten sich auf ein gemütliches Beisammensein. In Namen der Vorstandschaft bedankte sich König bei mehreren "Weggefährten" und Unterstützern. Der Dank galt auch Ex-Bürgermeister Ludwig Matzeder und dem ehemaligen Jugendleiter Bernhard Waldher.

Im Rahmen der Eröffnung fand auch der Endlauf zur Bayerischen Kart-Meisterschaft statt.

Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer i. R. Gottfried Hinterberger. Auch er freute sich für den MSC, dass das Vorhaben nun umgesetzt werden konnte und sich alles zum Guten gewendet habe. "Ihr habt viele gemeinsame Stunden an Arbeit geleistet, zusammengehalten und Großartiges geschafft," sagte er.

Zum Rahmenprogramm gehörte auch der Auftritt der Tanzgruppe die "Diamond Dancers" des MSC Zeilarn unter der Leitung von Isabella Kudella. Im Namen der der Gemeinde sprach 2. Bürgermeister Karl Gschwendtner. Er bezeichnete den MSC als großes Aushängeschild für Zeilarn und zollte den Mitgliedern großen Respekt für ihre Erfolge und die erbrachten Eigenleistungen für die Übungsfläche. "Eine Gemeinde lebt von aktiven Vereinen", meinte Gschwendtner. Dafür danket er allen Verantwortlichen.

Lob für die Jugendarbeit: 2. Vorstand Kunz von der Landesgruppe Südbayern lobte die gute Jugendarbeit und betonte: "Ihr habt extrem viel Zeit in euren Kartplatz investiert." Als kleine Aufmerksamkeit überreichte er an Vorstand Konrd König einen Scheck. Der Feier wohnte eine Abordnung der Zeillerner Radler aus der Partnergemeinde aus Niederösterreich.

Regina Schleindlsperger

 

 

zum Seitenanfang


PNP 06.07.2018

 

 

MSC Zeilarn gibt Vollgas

Hervorragende Platzierungen beim ersten Heimrennen auf dem neuen Übungsplatz

 

Die erfolgreiche Kart-Slalom-Jugend des MSC Zeilarn. − Foto: Schleindlsperger

 

Besser geht fast nicht! Vier Klassen-Siege, zwei Mal Rang zwei und drei Mal Platz drei im Einzel sowie top und Zweiter mit der Mannschaft – die Kart-Slalom-Piloten das MSC Zeilarn haben beim ersten Heimrennen auf dem neuen Übungsplatz richtig Gas gegeben und dabei kräftig abgeräumt. Die zahlreichen Trainingsstunden seit Juli 2017 haben sich bezahlt gemacht. Natürlich waren Vorsitzender Konrad König und Jugendleiter Robert Stadler sehr zufrieden über diese hervorragende Bilanz
76 Fahrer starteten beim 2. Vorlauf zur Bayerischen Meisterschaft des DMV – neben den Lokalmatadoren waren auch noch Fahrer/innen des MSC Coburg, MSC Marktleuthen, MSC Voburg, AMC Neuötting, MSC Teisendorf und MSC Tacherting.


Die Ergebnisse(MSC Zeilarn)
Klasse 0: 1. Leo Schwab. – Klasse 1: 1. Quirin Wörmann; 3. Daniel Schoßböck; 6. Jonas Größlinger. – Klasse 2: 1. Franziska Pfitzenmaier. – Klasse 3: 1. Markus Stadler; 2. Markus Hansbauer; 3. Justin Kammerbauer; 4. Maximillian König; 11. Stefan Lippl. – Klasse 4: 3. Lisa Hirschberger. – Klasse 5: 4. Florian Lindlbauer; 5. Lukas Stadler; 7. Arian Remmert-Zejneli. – Klasse 6: 2. Verena Straubinger; 4. Sebastian Winkels. – Klasse 7: 2. Martina Kammerbauer; 3. Stefan Kammerbauer (außer Wertung Senioren).
Bei acht Mannschaften erreichten MSC Zeilarn I mit Verena Straubinger, Sebastian Winkels, Florian Lindlbauer, Lukas Stadler, Lisa Hirschberger Platz eins, MSC Zeilarn II mit Markus Stadler, Arian Remmert-Zejneli, Markus Hansbauer, Maximilian König, Stefan Lippl Platz fünf und MSC Zeilarn Youngsters mit Franziska Pfitzenmaier, Justin Kammerbauer, Quirin Wörmann, Daniel Schoßböck Rang zwei.


Offizielle Einweihung und bayerischer Endlauf

Die nächsten Termine auf der Kart-Bahn sind Samstag, 14. Juli, die offizielle Einweihung mit kirchlichem Segen und am Sonntag, 15. Juli der Bayern-Endlauf der Slalom-Kart-Jugend.− rs

 

 

 

zum Seitenanfang


PNP 30.06.2018

 

 

 

MSC Zeilarn: Team top und vier Klassen-Siege

Kart-Slalom: Starke Leistungen in Neuötting – Heute ab 10 Uhr Heim-Rennen

Die Siegesserie reißt nicht ab! Die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn gaben beim Vorlauf zur Bayerischen und Deutschen Meisterschaft und Landesgruppe Südbayern mächtig Gas, triumphierten in vier Klassen sowie auch mit der 1. Mannschaft und holten vier weitere Podest-Plätze.
Souverän gewannen Leo Schwab (Klasse 0 ), Markus Hansbauer ( Klasse 3 ) , Lukas Stadler (Klasse 5) und Sebastian Winkels (Klasse 6 ) den Siegerpokal. Da-rüber hinaus konnten zwei Mal der 2. und zwei Mal der 3. Platz eingefahren werden. Auf Grund der starken Ergebnisse eroberte die 1. Mannschaft den 1. Platz. Das Team der Youngsters, in der nur Fahrer bis zur Altersklasse 3 teilgenommen haben, schaffte es auf den 3. Platz.
Heute ab 10 Uhr führt der MSC Zeilarn sein Heimrennen durch. Austragungsort ist die neue Jugend-Kart-Sport-Anlage in der Bildsbergerstraße in Zeilarn. Weitere Informationen und Wegbeschreibung dazu sind im Internet unter http://www.msc-zeilarn-ev.de/kart.php zu finden.

 

Die Ergebnisse: Klasse 0 : 1. Leo Schwab. – Klasse 1: 3. Quirin Wörmann; 7. Daniel Schoßböck; 9. Jonas Größlinger. – Klasse 2: 2. Franziska Pfitzenmaier. – Klasse 3: 1. Markus Hansbauer; 2. Markus Stadler; 5. Maximillian König; 8. Justin Kammerbauer; 12. Stefan Lippl. – Klasse 4: 8. Lisa Hirschberger. – Klasse 5: 1. Lukas Stadler; 4. Florian Lindlbauer; 12. Arian Remmert-Zejneli. –Klasse 6: 1. Sebastian Winkels; 3. Verena Straubinger. – Teams: 1. MSC Zeilarn I (Verena Straubinger, Lisa Hirschberger, Florian Lindlbauer. Lukas Stadler, Sebastian Winkels; 3. MSC Zeilarn Youngsters (Franziska Pfitzenmaier, Justin Kammerbauer, Daniel Schoßböck. Quirin Wörmann).− rs

 

 

zum Seitenanfang


PNP 19.05.2018

 

 

 

Zu viele Unklarheiten: MSC sagt Bergrennen ab

Vorstand bedauert Aus – Kritik an Vorstellungen der Motorsportverbände und ein Stück weit auch an der Gemeinde – Rathaus weist dies zurück

"Abgesagt" hat der MSC sein für August geplantes Gleichwertigkeitsrennen. Die Unsicherheit um zu erwartende Auflagen war der Vorstandschaft zu groß. − Foto: Schleindlsperger

Zeilarn. Etwa 170 Teilnehmer, deutlich über 1300 Zuschauer bei den beiden letzten Veranstaltungen: Das Oldtimer-Gleichwertigkeitsrennen des MSC Zeilarn auf den zweieinhalb Kilometern zwischen Oberndorf und Schildthurn hat sich in den vergangenen Jahren etabliert. Heuer aber wird es nicht stattfinden. Der Verein sieht sich dazu angesichts der Vorstellungen der Motorsport-Dachverbände und auch wegen der Unsicherheit bei den Auflagen nicht in der Lage.

Erste Probleme schonvor zwei Jahren2009 fand dieses Rennen, bei denen die Teilnehmer mit ihren Motorrädern bei drei Umläufen immer möglichst die gleiche Zeit hinlegen müssen, das erste Mal stat. Es geht also mehr um Gefühl, denn um hohes Tempo. Der Auftakt damals wurde überschattet von einem Unfall, bei dem ein Teilnehmer ums Leben kam. "Es war ein tragischer Rennunfall", sagt MSC-Vorsitzender Konrad König.

2010 fand die Veranstaltung wieder statt, in der Folge dann alle zwei Jahre. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es nicht, das Interesse bei Teilnehmern und Zuschauern stieg. Vor zwei Jahren dann gab es erste Probleme.

Schon immer hatte der MSC Vorgaben des Deutschen Motorsportverbandes (DMV) zu erfüllen. Von der Streckenabnahme bis zu Sicherheitsvorkehrungen. "Wir haben mehr gemacht als verlangt war", so König. 2016 aber habe sich die Gemeinde beim DMV beklagt, dass ihrer Meinung nach die Auflagen zu gering seien, sagt König. Mit Ach und Krach sowie "roten Zahlen" habe man das Rennen noch durchgezogen, um es nicht kurzfristig absagen zu müssen. Heuer aber geht dies nicht mehr. Das Spektakel fällt aus.

Wie der MSC-Vorstand gegenüber der PNP sagt, wollten DMV und der Deutsche Motorsportbund (DMSB) als oberste Motorsportbehörde ein Lizenzrennen aus der Veranstaltung machen. Dies hätte erhebliche Kosten zur Folge. Man würde dann lizenzierte Rennleiter, lizenzierte Streckenposten, lizenzierte Streckenabnahme benötigen. Der DMSB wollte laut König zudem nur eine so genannte "vorläufige Streckenlizenz" erteilen. Das bedeutet: Die tatsächliche Zulassung könnte bis zum Renntag beliebig hinausgezögert oder auch schlicht nicht erteilt werden.

Einschränkungen gibt es auch bei der Frage, wer teilnehmen darf. Fahrer über 60 Jahre müssten ein Attest vom Hausarzt vorlegen. Wer über 70 ist, müsste sich vorher von einem Sportrennarzt untersuchen lassen. Solche gibt es laut König nicht viele, der nächste sitze in Sachsen. Nachdem es keine Tageslizenzen für unter 60-Jährige mehr gebe, hätten Fahrer andere Papiere gebraucht. Um teilzunehmen würde der Aufwand auf weit über 100 Euro steigen.

Organisatorisches undfinanzielles Risiko zu großGanz abgesehen davon: "Wir wollen bei unserer Veranstaltung auch nicht nur die klassischen Rennfahrer, die gerne mit Lizenz auf Rennstrecken unterwegs sind. Vielmehr sollten solche Motorsportfreunde, die ihre Maschine Baujahr 1950 oder 1960 gerne wieder mal bewegen würden, mitfahren."

Unterm Strich also war dem MSC das Risiko zu groß, schon im Vorfeld einen erheblichen Aufwand, auch finanziell, zu betreiben und dann kurzfristig die Gäste und Fahrer wieder nach Hause schicken zu müssen. "Das können wir uns nicht leisten, und das wollen wir den Fahrern auch nicht zumuten", sagt König. Deshalb die frühzeitige Absage. "Diese bedauern wir sehr", so der MSC-Vorstand.

Leichte Kritik übt König auch an der Gemeinde Zeilarn. "Im Rathaus wollte man uns keine konkrete Auflagenliste ausarbeiten", beklagt er. "Wir wissen also nicht, was man dort von uns verlangt." Schon im vergangenen Herbst habe man versucht, dies in Erfahrungen zu bringen und auch eine mündliche Zusage bekommen, das Rennen abhalten zu dürfen. Schriftlich habe man die Vorgaben aber bisher nicht erhalten.

Geschäftsleiter Franz Viellehner versteht diese Argumentation nicht. Es gebe keinen KriterienKatalog, entscheidend sei, dass der MSC die Auflagen der Dachverbände erfülle. Ist dies der Fall, bekomme er den entsprechenden Bescheid der Gemeinde. Und in diesem wäre heuer auch nichts anderes drin gestanden als vor zwei Jahren, sagt Viellehner. "Hätte man mich gefragt, wäre in diesem Punkt schnell alles klar gewesen."

Die Hoffnung, dass es doch wieder einmal ein Gleichwertigkeitsrennen geben wird, hat MSC-Vorsitzender König indes noch nicht aufgegeben. "Wir haben schon viele Mails von Motorsportfreunden bekommen, die die Absage bedauern. Wir würden uns freuen, wenn die Anforderungen wieder umsetzbar wären, wir mehr Klarheit hätten und die Behörden ein wenig zur Vernunft kämen."

Regina Schleindlsperger und Christian Wanninger

 

 

zum Seitenanfang


PNP 05.05.2018

 

 

 

Sattler/Neubert auf Rang zwei

Sehr guter Auftakt für das Seitenwagen-Gespann in der IDM in Oschersleben

 

Mit Vollgas auf Rang zwei – das Seitenwagen-Gespann Josef Sattler/Uwe Neubert. − Foto: Rüger

 

Zwei zweite Plätze haben Josef Sattler (Triftern) und Beifahrer Uwe Neubert (St. Egiden) beim IDM-Auftakt in Oschersleben ins Ziel gebracht. Das Team zeigte sich mit der Performance der Adolf RS BMW sehr zufrieden.
Wie im ersten Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben am Samstag, hatte sich auch im Rennen zwei am Sonntag schnell eine Spitzengruppe in der IDM-Seitenwagen heraus gebildet. Der Dreikampf zwischen den Niederländern Bennie Streuer/Gerard Daalhuizen (LCR Suzuki), André Kretzer/Björn Bosch (LCR Suzuki) und Josef Sattler/Uwe Neubert auf ihrer Adolf RS BMW war schon "großes Kino".
Allenfalls Mike Roscher und seine Schweizer Beifahrerin Anna Burkard (LCR BMW) konnten hier noch annähernd mithalten, obwohl sie am Ende mit einem Rückstand von knapp 36 Sekunden auf die Sieger doch weit zurück lagen. Noch einmal acht Sekunden dahinter rauschten Peter Schröder/Denise Werth (CH/D) und Wieder-Einsteiger Robert Zimmermann/Michael Prudlik durchs Ziel.
Josef Sattler/Uwe Neubert glänzten auch in Rennen 2 mit einem Blitzstart, wurden aber in Runde 4 von den ständig drängenden André Kretzer/Björn Bosch einkassiert. Hätten diese in der vorletzten Runde nicht, wie am Vortag, einen Dreher gehabt, der Sieg wäre der ihre gewesen.
Wo waren Sattler/Neubert? Nun, gegen Mitte des Rennens lagen sie mehr als 50 Meter hinter Kretzer/Bosch auf Rang zwei, aber Bennie Streuer und Beifahrer Gerard Daalhuizen übten ständig Druck aus und lauerten nur auf eine Gelegenheit durchzustechen. Als Problem taten sich hier aber zu überrundende Teams auf. "Es fahren da welche vor dir herum und du kommst nicht vorbei, weil sie in der Kurve die Tür zumachen", klagte Sattler später.
In der Tat fuhren Sattler/Neubert und Streuer/Daalhuizen gegen Rennmitte in der Hotelkurve auf die Schweizer Patrick Baer/René Linder auf. Sattler wollte innen durch, doch Baer fuhr in diesem Moment nach innen und Streuer nutzte die Chance und steuerte außen vorbei auf Platz 2.
Sattler/Neubert hatten dann Mühe, wieder aufzuschließen, gaben Gas ohne Ende und schnappten sich kurz vor Schluss die unglücklichen Kretzer/Bosch, die ihren Dreher erst wieder ausgleichen mussten. Streuer/Daalhuizen konnten sie aber nicht mehr einfangen, doch Platz zwei war am Ende auch nicht schlecht. "Die Adolf RS BMW läuft gut, leider hatten wir so unsere Probleme mit den ganzen Überrundungen und dann machte auch der Hinterreifen Probleme", sagte Sattler bei der Siegerehrung.− red

 

 

zum Seitenanfang


PNP 05.05.2018

 

 

MSC Zeilarn: Kart-Piloten fahren drei Klassen-Siege ein

 

Die Kart-Slalom-Piloten des MSC Zeilarn haben einen erfolgreichen Saisonauftakt beim traditionellen Nachtrennen in Neuötting und 1. Vorlauf zur Bayerischen Meisterschaft hingelegt. In drei von sechs Klassen gelang der Sieg. Die Resultate, Klasse 1: 4. Daniel Schoßböck. – Klasse 2: 1. Franziska Pfitzenmaier. – Klasse 3: 1. Markus Stadler; 3. Markus Hansbauer; 5. Maximilian König; 8. Justin Kammerbauer; 9. Stefan Lippl. – Klasse 4: 2. Lisa Hirschberger. – Klasse 5: 1. Florian Lindlbauer; 9. Lukas Stadler. – Klasse 6: 5.Sebastian Winkels; 7. Verena Straubinger. – Mannschaften: 3. MSC Zeilarn 1: Verena Straubinger, Lukas Stadler, Sebastian Winkels, Florian Lindlbauer sowie Lisa Hirschberger. – Youngster: 4. Justin Kammerbauer, Franziska Pfitzenmaier und Daniel Schoßböck. Im Bild von links: Stefan Kammerbauer (Trainer), Daniel Schoßböck, Maximilian König, Florian Lindlbauer, Markus Hansbauer; Sebastian Winkels, Lukas Stadler, Justin Kammerbauer, Lisa Hirschberger, Franziska Pfitzenmaier, Straubinger Verena, Robert Stadler (Trainer), Stefan Lippl und Markus Stadler.

 

 

zum Seitenanfang


PNP 13.03.2018

 

 

Von der Gin-Harley bis zur mintgrünen Vespa

Motorradausstellung des MSC Zeilarn in der Rottgauhalle – Veranstalter mit dem Besuch zufrieden

Auf speziellen Kundenwunsch hat Werner Heckel eine Harley in Türkis gebaut – der Gangkofener hat sich ganz der amerikanischen Kult-Maschine verschrieben.

Eggenfelden. Eine Harley in den Farben des Lieblings-Gins, der Dauerbrenner "Vespa", das Trial-Motorrad, das nur 69 Kilo wiegt, und der Rennfahrer, der stets von der gleichen Seite aufs Gefährt steigt – Einblicke in Trends und Neuheiten rund ums motorisierte Zweirad hat die Motorradausstellung des MSC Zeilarn am Wochenende in der Rottgauhalle geboten. Zum 19. Mal richtete der Verein die Veranstaltung aus.

Und auch heuer kamen die Besucher wieder zahlreich: "Das Wetter passt, der Frühling zeigt sich ein bisschen – das macht natürlich Lust aufs Motorradfahren", freut sich Marion Wagner vom MSC Zeilarn. Als Pressebeauftragte zieht sie eine positive Bilanz, man habe bei den Ausstellern Wert auf ein breites Portfolio gelegt, was gut beim Besucher ankomme.

Abwechslung boten die Interviews, die Wagner mit erfolgreichen Fahrern führte: Sandro Erber, Dominik Werkstetter, Sepp Sattler und Luca Grünwald plauderten aus dem Nähkästchen und verrieten ihre Tricks. Nein, an der "Glücksunterhose" liegt es laut Luca Grünwald nicht, wenn man als Führender ins Ziel kommt, sondern vielmehr an der Routine, die man auch im Wettbewerb nicht unterbricht. "Ich ziehe mir meine Klamotten immer in der gleichen Reihenfolge an", schmunzelt er. Auch steigt er immer von der gleichen Seite auf.

Die Besucher nutzten das Frühlings-Gastspiel am Wochenende für einen Abstecher zur Motorradausstellung des MSC Zeilarn in der Rottgauhalle. − Fotos: Kessler

Die Besucher nutzten das Frühlings-Gastspiel am Wochenende für einen Abstecher zur Motorradausstellung des MSC Zeilarn in der Rottgauhalle. − Fotos: Kessler

Mit "Performance for Harley Davidson and Custombikes" kennt Werner Heckel sich aus. Seit vier Jahren wohnt er in Gangkofen, zum zweiten Mal ist er auf der Ausstellung. Bei ihm gibt es "alles, was man nicht unbedingt braucht, aber unbedingt haben will", Accessoires, mit denen man sein Bike verschönern kann. Hingucker bei ihm ist freilich die türkisfarbene Harley, die er auf Kundenwunsch gebaut hat, ein "Custombike". Inspiration war der Lieblings-Gin des Kunden, der in einer türkisblauen Flasche daher kommt – so kam die Harley zu ihrer auffälligen Farbe.

Ganz frisch ist die GasGas TXT 250 compakt auf dem Markt – das Trial mit abnehmbarer Sitzbank und Elektrostarter fährt mit Euro-4-Norm und überzeugt in der Straßenzulassung mit 9 PS, offroad mit 30 PS. "Das Trial ist der Hingucker auf der Messe", freut sich Dieter Damböck von KFZ Damböck aus Dietersburg. Weil es sehr leicht und kompakt ist, sei es für ein breites Publikum interessant, auch wenn man sich nicht täuschen lassen dürfe: "Obwohl es wie ein Moped wirkt, braucht man trotzdem den Motorradführerschein dafür."

Nichts für die Jugend also – ganz anders indes am Stand der Urban GmbH aus Baumgarten. Vespa um Vespa reiht sich hier aneinander, Hingucker ist eine knallrote "Ape", die man – gedrosselt auf 25 km/h – auch schon mit dem Mofa-Führerschein fahren darf. Wobei Josef Urban zuletzt die jüngere Generation vermisst: "Früher brauchten die jungen Leute mit 15, 16 Jahren einen fahrbaren Untersatz, weil sie zum Ausbildungsbetrieb und in die Berufsschule kommen mussten. Heute hängen viele noch ein, zwei Jahre Schule dran, dazu kommt der Führerschein mit 17." Ein Roller oder Mofa sei so für viele kein Thema mehr. Dabei ist die Vespa von Piaggio immer noch ein Dauerbrenner – und hat nun zum 70. Geburtstag mit der Vespa GTS "Sei giorni" ein Sondermodell parat. Jenes in mintgrüner Matt-Lackierung war ebenfalls ein Hingucker. Der Frühling kann kommen.

 

 

 

zum Seitenanfang